1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Wissen & Umwelt

Fast 200 Wale in Neuseeland gestrandet

Mindestens 24 Wale, die auf einer Sandbank am Nordrand der Südinsel Neuseelands strandeten, sind gestorben. Jetzt geht es um die Rettung der restlichen Säugetiere.

Grindwale vor der Küste von Schottland (Foto: Getty Images/J. J. Mitchell)

Grindwale meiden normalerweise Küstenregionen

Der Strandabschnitt Farewell Spit Beach ist in den letzten Jahren immer wieder Schauplatz für gestrandete Wale gewesen. Diesmal sind fast 200 Grindwale betroffen. Nachdem 24 Wale gestorben sind, versuchen nun Rettungsteams die restlichen Tiere wieder zurück in tiefere Gewässer zu bringen. Sollte die Rettung nicht gelingen, kann ein zweiter Versuch erst 24 Stunden später in Angriff genommen werden, weil erst dann die Tide wieder hoch genug sein wird.

"Gestrandete Wale wieder ins Meer zu lotsen, ist ein schwieriger und gefährlicher Job, und das ortsansässige Projekt Jonah habe 140 Freiwillige, die für diese Arbeit ausgebildet sind, sagte Andrew Lamason, Sprecher der Naturschutzbehörde. "Mit ihnen arbeiten wir zusammen."

Wale meiden den Strand

Grindwale werden bis zu sechs Meter lang und sind in den Gewässern um Neuseeland weit verbreitet – normalerweise halten sie sich aber von Küstenregionen fern. Wissenschaftler haben bislang keine Erklärung, warum sich Grindwale immer wieder in größeren Gruppen selbst stranden. Es gibt allerdings Annahmen, dass die Topografie in Gebieten wie am Farewell Spit Beach geeignet seien, die Sonar-Navigation der Wale zu stören. Andere Wissenschaftler vermuten, dass die Wale dabei stranden, wenn sie versuchen kranken und desorientierten Tieren zu helfen.

fab/SC (ape, dpae)