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Asien

Fast 200 Verschüttete nach Erdrutsch in Indien

Ein gigantischer Erdrutsch hat den Großteil eines Dorfes in Westindien unter sich begraben. Bergungsteams versuchen, etwa 200 unter den Schlammmassen verschüttete Menschen zu bergen.

Die Stein- und Geröllmassen haben bis zu 50 Häuser des Dorfes Malin im westindischen Bundesstaat Maharashtra unter sich begraben, während die meisten Bewohner schliefen, wie ein Vertreter des Katastrophenschutzes mitteilte. Zahlreiche Katastrophenteams, Polizisten und Soldaten wurden in die abgelegene Region geschickt. Allerdings ist der Einsatz wegen der verschütteten Straßen und anhaltendem Regen extrem schwierig. Auch Bewohner angrenzender Dörfer helfen bei der Suche nach den etwa 200 Vermissten in der abgelegenen Region in der Nähe der Stadt Pune. Bisher konnten die Rettungskräfte zwei Überlebende aus den Erdmassen retten. Zehn Leichen wurden geborgen.

Der Sender NDTV berichtete, wegen des Starkregens der vergangenen Tage sei ein ganzer Hang auf das Dorf in der Bergregion Sahyadri herabgestürzt. Bilder von der Unglücksstelle zeigen eine riesige Schlammlawine, die sich den Hang herab wälzte und alles mitriss, was ihr in den Weg kam.

In der Region hatte es in den vergangenen Tagen starke Regenfälle gegeben, es herrscht Monsunzeit. Auch in den nördlichen Bundesstaaten Uttarakhand und Himachal Pradesh gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Erdrutsche.

Im vergangenen Jahr waren bei Überschwemmungen und Erdrutschen allein in Uttarakhand etwa 6000 Menschen ums Leben gekommen. Ganze Dörfer wurden damals weggeschwemmt, zahlreiche Straßen und Brücken zerstört.

am/qu (afp, ape, dpa)

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