FAO warnt vor neuer Nahrungsmittelkrise | Wirtschaft | DW | 25.01.2011
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Wirtschaft

FAO warnt vor neuer Nahrungsmittelkrise

Die Welternährungsorganisation (FAO) warnt vor einer neuen Lebensmittel-Krise. FAO-Generaldirektor Jacues Diouf forderte im Gespräch mit der japanischen Wirtschaftszeitung "Nikkei" neue Regeln zur Eindämmung spekulativer Geschäfte an den weltweiten Rohstoffmärkten. "Preissteigerungen und -schwankungen werden sich in den kommenden Jahren fortsetzen, wenn wir die strukturellen Ursachen von Ungleichgewichten im weltweiten Agrar-System nicht anpacken", sagte der Chef der UN-Organisation. Er sprach von einer "dringenden Notwendigkeit neuer Maßnahmen der Transparenz und Regulierung im Umgang mit der Spekulation an den Märkten für Termingeschäfte mit Agrar-Rohstoffen". Steigende Preise von Weizen und Zucker haben zuletzt in Teilen Nordafrikas und dem Nahen Osten Proteste ausgelöst. Bereits im Jahr 2008 hatte eine Lebensmittel-Krise in einigen Ländern für Unruhen gesorgt.