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Familienunternehmen Alb-Gold - Nudeln von der Schwäbischen Alb

Für die Söhne bleibt kaum Zeit sich auf den Chefposten vorzubereiten. Als der Vater plötzlich stirbt, steigen der 22-jährige Oliver und der 24-jährige André Freidler in die Geschäftsführung der Firma Alb-Gold ein. Gemeinsam mit der Mutter leiten sie den zweitgrößten Nudelhersteller Deutschlands mit einem Jahresumsatz von 25 Millionen Euro.

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Das Unternehmen mit 310 Mitarbeitern hat seinen Stammsitz in Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb, das Zweitwerk steht im sächischen Riesa. Zusammen mit ihrem Mann hat Irmgard Freidler die Firma aufgebaut. Dessen Vater hatte mit einem Hühnerhof angefangen. Der Sohn stellte auf Nudelproduktion um. In den 1970er Jahren kaufte er die erste Nudelmaschine, mit der er 40 kg Nudeln pro Tag herstellte - heute sind es rund 55 Tonnen. Das wichtigste Produkt sind Spätzle. Rund 20 Prozent der Produktion wird exportiert: In den USA sind die schwäbischen Spätzle sehr beliebt, in Japan mag man die Motivnudeln von Alb-Gold. Für den deutschen Markt produziert die Firma vor allem die klassischen Eiernudeln. Großen Wert legt Alb-Gold auf Regionalität. Auf der Schwäbischen Alb ist die Firma fest verwurzelt. Anja Kimmig hat das Unternehmen am Stammsitz in Trochtelfingen besucht.