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Fußball

Fürth sicher abgestiegen

Weil der FC Augsburg gegen Stuttgart gewinnt, hat Fürth keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. Düsseldorfs Aufholjagd gegen Dortmund kommt zu spät. Bayern stellt einen neuen Punktrekord auf.

An den Klassenerhalt der Fürther hatte ohnehin keiner mehr geglaubt, nach diesem 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist der Abstieg aber besiegelt. Entscheidend war der 3:0 (0:0)-Erfolg des FC Augsburg gegen den VfB Stuttgart, der den Relegationsplatz für Fürth unerreichbar macht.

Der FC Augsburg indes hat den Anschluss an den definitiv rettenden Rang 15 geschafft. Durch den Sieg durch Tore von Sascha Mölders (61. Minute), Marcel de Jong (83.) und Dong-Won Ji (85.) sind die Schwaben jetzt punktgleich mit Fortuna Düsseldorf, das gegen Borussia Dortmund zu Hause mit 1:2 (0:1) verlor. Nuri Sahin (20.) brachte den noch amtierenden Meister per Fernschuss aus gut 30 Metern in Führung, Jakub Blaszczykowski (70.) erhöhte auf 2:0, ehe die Fortuna zur Aufholjagd blies. Eine um die andere Chance wurde vergeben, erst Adam Bodzek schaffte in der 88. Minute per Kopf den Anschlusstreffer. In der Nachspielzeit stürmte sogar Torwart Fabian Giefer mit, aber die Dortmunder brachten mit Glück und Geschick den Sieg nach Hause. Trainer Jürgen Klopp schonte zwischen den Champions-League-Spielen seine Stammspieler. Nur Mats Hummels lief aus der esten Elf auf.

Matthias Ostrzolek (l.) and Dong-Won Ji feiern ein Tor (Bild:Getty Images)

Freude in Augsburg: Matthias Ostrzolek (l.) und Dong-Won Ji hoffen weiter auf den Klassenerhalt

Hoffenheim siegt, Bremen zittert

Auch 1899 Hoffenheim hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Gegen den 1. FC Nürnberg kam der Tabellen-Vorletzte zu einem 2:1 (2:0)-Sieg. Tobias Weis (11.) und Sejad Salihovic (19.) trafen früh für Hoffenheim, für Nürnberg reichte es nur noch zum Anschluss durch Timmy Simons (58.) per Foulelfmeter. Hoffenheims Rückstand auf den FC Augsburg beträgt damit weiter drei Punkte.

Sorgen machen muss sich weiter Werder Bremen, das in Leverkusen mit 0:1 (0:1) verlor und nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hat. Bayer Leverkusen machte seine Ankündigung wahr, Stefan Kießling eventuelle Strafstöße schießen zu lassen, um ihm zur Torjägerkrone zu verhelfen. Kießling verwandelte in der 35. Minute einen Elfmeter sicher, nachdem Bremens Torwart Sebastian Mielitz Sidney Sam zu Fall gebracht hatte. Leverkusen ist damit von Platz drei nur noch theoretisch zu verdrängen.

Die SpVgg Greuther Fürth hatte bereits am Freitagabend zu Hause unglücklich mit 2:3 (1:1) gegen Hannover 96 verloren. Dabei war der Aufsteiger eigentlich die bessere Mannschaft, hatte zweimal durch Nikola Djurdjic (41., 83.) ausgeglichen und dazu einen Lattentreffer. Die drei Punkte aber nahmen die Gäste mit, weil Mo Abdellaoue (36.), 1:2 André Hoffmann und Sergio da Silva Pinto (87.) die einzigen nennenswerten Chancen für Hannover in Tore ummünzten. Fürth bleibt damit auch im 16. Heimspiel ohne Sieg - ein Negativ-Rekord in der Fußball-Bundesliga. Eine Möglichkeit bleibt noch, die blamable Serie zu durchbrechen, in zwei Wochen gegen den SC Freiburg.

Bayerns Reserve schlägt Freiburg

Der neue deutsche Meister Bayern München hat die nächste Rekordmarke aufgestellt. Nach 31 Spielen kommen die Bayern jetzt auf 84 Punkte, die bisherige Bestmarke hatte Borussia Dortmund in der letzten Saison mit 81 Punkten gesetzt. Beim 1:0 (1:0) gegen den SC Freiburg zeigte die B-Mannschaft der Münchener zwar eher unmotivierten Sommerfußball, hatten den Gast aber stets im Griff. Xherdan Shaquiri (35.) erzielte das Tor des Tages mit einem Freistoß. Trainer Jupp Heynckes hatte sein Team gegenüber der Champions-League-Partie gegen Barcelona auf zehn (!) Positionen verändert.

Xherdan Shaqiri schießt einen Freistoß (Bild: dpa)

Vielleicht der beste "zwölfte Mann" der Bundesliga: Xherdan Shaqiri trifft für die Bayern

Enttäuschung für Gladbach

Im Kampf um einen Europa-League-Platz musste Bourssia Mönchengladbach einen Rückschlag hinnehmen. In Wolfsburg verlor das Team von Trainern Lucien Favre mit 1:3 (0:1) und ist damit Siebter. Roel Brouwers fälschte in der 34. Minute einen Schuss von Maximilian Arnold ins eigene Tor ab und brachte seine Mannschaft damit ins Hintertreffen. Dem Ausgleich der Borussia durch Peniel Mlapa (52.) ließen Ivica Olic (61.) und Diego (75.) die siegbringenden Treffer für der Wolfsburger folgen.

Am Sonntag spielt der FSV Mainz 05 gegen Eintracht Frankfurt und später am Abend dann noch Schalke 04 gegen den Hamburger SV.

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