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Ostmitteleuropa

"Für Arbeit und Brot"

- 10 000 Bergleute in Oberschlesien protestieren gegen geplante Bergbaureformen

Warschau, 19.11.2002, PAP, engl.

Etwa 10 000 Gewerkschafter haben am Dienstag (19.11.) in Katowice (Kattowitz - MD) gegen die Reformpläne der Regierung im Bergbau und die geplante Schließung mehrerer Kohlegruben protestiert. Die Demonstranten marschierten durch die Stadt bis zum Amtssitz der Woiwodschaft Schlesien, wo sie als Symbol für die Bergwerke, die geschlossen werden sollen, sieben Holzkreuze aufstellten. Sie verbrannten auch ein Porträt des Gesundheitsministers Mariusz Lapinski.

"Wir sind hier, um nach zwei einfachen Dingen zu rufen: nach Arbeit und Brot", sagte Janusz Sniadek von der Gewerkschaft "Solidarnosc". Die Demonstranten weigerten sich, mit dem schlesischen Woiwoden Lechoslaw Jarzebski zu sprechen, da er für das Bergbauproblem keine brauchbaren Lösungen anbieten könne. "Ihre zwölf Monat im Amt haben gezeigt, dass Sie nur hier sind, um Ihr Gehalt in Empfang zu nehmen", erklärte Piotr Duda von der "Solidarnosc Schlesien".

50 Mitglieder der Gewerkschaft "August 80" (die sich weigerten, an der Kundgebung teilzunehmen und ihre eigene Demonstration angekündigt haben) befinden sich aus Protest gegen die Schießung der Bergwerke und die Reformen im Hungerstreik. (TS)

  • Datum 20.11.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2qiz
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