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Kultur

Fünfmillionster Besucher im Jüdischen Museum

Das Jüdische Museum Berlin hat am Dienstag (23.9.2008) seinen fünfmillionsten Besucher begrüßt. Der Jubiläumsgast war die 17 Jahre alte Sarah-Denise Heellmanns aus Duisburg, teilte das Museum mit. Die Schülerin bekam ein Geschenkpaket mitsamt koscheren Gummibärchen. Im Museum ist derzeit eine Ausstellung über Raubkunst zu sehen, die sich dem Kulturgut aus jüdischem Besitz von der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 bis heute widmet.

Das Jüdische Museum wurde von Architekt Daniel Libeskind entworfen und 2001 eröffnet. Der Grundriss erinnert an einen zerbrochenen Davidstern. Das Museum gehört mit seinen täglich rund 2000 Gästen zu den Besuchermagneten in der Hauptstadt. Die Dauerausstellung blickt zurück auf zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte. 2200 Alltagsobjekte, Dokumente und Kunstwerke werden gezeigt. Nach Angaben des Museums ist das Publikum im Schnitt besonders jung. Etwa jeder zweite Besucher 2007 sei unter 30 Jahre alt gewesen. Im Schnitt bleiben die Gäste demnach 2,5 Stunden. 66 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland. Anders als bei anderen Museen, die nach der Eröffnung häufig einen Einbruch bei den Besuchern erlebten, sei das Interesse in den vergangenen Jahren gestiegen.