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Wirtschaft

Führungskrise bei Société Générale

Die Forderungen nach personellen Konsequenzen aus dem milliardenschweren Handelsskandal bei der französischen Großbank Société Générale mehren sich. Wirtschaftsministerin Christine Lagarde stellte am Dienstag infrage, ob es angesichts der Milliardenverluste nicht besser sei, "den Kapitän auszutauschen". Lagarde sprach zudem erstmals offen von einer schweren Krise bei dem von einem Handelsskandal erschütterten Institut. Auch Staatspräsident Nicolas Sarkozy hatte Bank-Chef Daniel Bouton bereits aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen für den 4,9 Milliarden Euro schweren Verlust, den ein Händler verursacht haben soll. Einem Zeitungsbericht zufolge könnte der zweitgrößten Bank Frankreichs zudem ein Übernahmeangebot des Konkurrenten BNP Paribas ins Haus stehen.