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Pressemitteilungen

Führer der kenianischen Opposition: "Bevölkerung hat Recht auf objektive Berichterstattung"

Raila Odinga im Interview mit DW-RADIO/Kisuaheli - vor den Wahlen in Kenia

Der öffentlich-rechtliche Rundfunksender Kenias KBC (Kenya Broadcasting Corporation) habe sich "als ein Propagandasender der Regierung entpuppt". Das sagte Raila Odinga, Führer der Nationalen Regenbogen Koalition - einem Zusammenschluss der wichtigsten Oppositionsparteien - im Interview mit DW-RADIO/Kisuaheli.

"Die Verantwortlichen bei KBC sind voreingenommen. Das ist unhaltbar, da es ein Sender ist, der von den Steuern der Bevölkerung finanziert wird. Und die hat ein Recht auf eine objektive Berichterstattung", so Odinga weiter gegenüber der Deutschen Welle (DW).

Im Vorfeld der Wahlen in Kenia äußerte sich der führende Oppositionspolitiker kritisch zur Berichterstattung des nationalen Senders. Die KBC habe sich geweigert, über den Wahlkampf der Opposition zu berichten. Die regierende KANU-Partei von Präsident Daniel Arap Moi werde hingegen ausführlich dargestellt.
Bei den Wahlen im Dezember wird der Regenbogenkoalition von Odinga ein historischer Sieg vorausgesagt.

DW-RADIO/Kisuaheli verbreitet täglich ein dreistündiges Programm über Kurzwelle und Satellit sowie über das Internet im RealAudio-Format (www.dw-world.de/kiswahili).

22. November 2002
188/02