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Podcast Wirtschaft

EZB und Griechenland-Krise

Welchen Kurs fährt Jean-Claude Trichet? +++ Chinas Solarindustrie will weltweit führend sein +++ Unternehmen setzen Preiserhöhungen oft nicht durch

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An der Börse schauen Händler derzeit besorgt auf die Griechenland-Krise. Sie fragen sich, ob von Griechenland und anderen Peripherieländern der Eurozone eine neue Krisenwelle ausgehen könnte. Deshalb warteten sie auch gespannt auf die Äußerungen von Jean-Claude Trichet, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank, nach der heutigen EZB-Ratssitzung in Frankfurt.

Künftig sollen die erneuerbaren Energien eine entscheidende Rolle spielen. Passend dazu treffen sich derzeit in München über 2000 Photovoltaikhersteller zur weltgrößten Solarmesse, der "Intersolar". Und die meldet, dass Chinesen die größte Gruppe unter den Ausstellern sind. Das ist kein Zufall: China mit seinen extremen Umweltproblemen will wegkommen von der Kohle und bis 2020 15 Prozent seiner Energie aus nachhaltigen Quellen decken. Darüber hinaus sind die Chinesen enorm ehrgeizig: Sie wollen weltweit führend sein bei den grünen Energien.

Energie- und Lebensmittelpreise sind in den vergangenen Monaten weltweit spürbar angestiegen. Die Inflationsrate in der Euro-Zone lag im Mai bei 2,7 Prozent und damit deutlich über dem von der Europäischen Zentralbank angepeilten Zielwert von zwei Prozent. Nicht nur die Verbraucher bekommen die Teuerung zu spüren, sondern auch die Unternehmen, von denen es viele verlernt haben, Preiserhöhungen durchzusetzen.

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