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Wirtschaft

EZB stimmt Verbraucher auf steigende Lebensmittelpreise ein

Die Verbraucher im Euro-Raum müssen nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) mit weiter steigenden Lebensmittelpreisen rechnen. Die Verteuerung von Nahrungsmitteln könne sich «auf sehr kurze Sicht noch leicht beschleunigen, sobald die vergangenen Anstiege der Erzeugerkosten auf die Einzelhandelspreise durchschlagen», schreibt die EZB in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht für Dezember. Nach den Preisschocks der vergangenen Monate sei zunächst keine wirkliche Entspannung in Sicht. In Deutschland hatte der starke Preisanstieg bei Heizöl, Kraftstoffen und Nahrungsmitteln die jährliche Inflation im November auf 3,0 Prozent und damit auf den höchsten Wert seit Februar 1994 getrieben. Auch im Euro-Raum hatte die Inflation im vergangenen Monat mit 3,0 Prozent den höchsten Stand seit sechs Jahren erreicht