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Wirtschaft

EZB pumpt Milliarden in den Markt

Die Europäische Zentralbank (EZB) greift den Banken weiterhin mit großen Beträgen unter die Arme. Eine Rekordsumme von mehr als 442 Milliarden Euro frisches Geld wurde am Mittwoch zugeteilt, wie die EZB in Frankfurt mitteilte. Das Geschäft hat erstmals eine Laufzeit von einem Jahr. Mehr als 1100 Banken im Euro-Raum nutzten das Angebot, sich für den historisch niedrigen Zinssatz von nur einem Prozent frisches Geld zu beschaffen. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück begrüßte das Handeln der Zentralbank. Es gebe in Deutschland keinen Grund, Kredite zu verweigern, weil angeblich nicht genügend Kapital vorhanden sei. Dies sage er deutschen Banken "sehr deutlich". Die Notenbank habe alles getan, um die Kreditversorgung sicherzustellen.