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Podcast Wirtschaft

EZB kündigt Kauf von Staatsanleihen an (06.09.2012)

EZB-Chef Draghi: Anleihe-Programm wird nicht begrenzt +++ Die Rolle der EZB in der Krise +++ Die Wall Street und das Krisenmanagement in der Euro-Zone +++ Peking bedauert EU-Dumping-Verfahren gegen Solarfirmen

Zahnraeder am Stand eines (Foto: AP)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

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Wirtschaft (06.09.2012)

EZB

Vor rund einem Monat hat der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, angekündigt, erneut Anleihen überschuldeter Euro-Staaten aufzukaufen, um deren Zinsen zu drücken. Ein solches Ankauf-Programm ist stark umstritten. Zu den Gegnern zählt unter anderem auch Bundesbank-Chef Weidmann. Dennoch: Auf der EZB-Sitzung am Donnerstag entschied das Gremium, weitere Staatsanleihen zu kaufen. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass sich die betreffenden Länder der strikten Kontrolle der Euro-Rettungsfonds unterwerfen.

Die Zentralbank hat auf der Sitzung am Donnerstag den Leitzins unverändert bei 0,75 Prozent belassen hat.

Wall Street

Die Sitzung der EZB wurde mit Hochspannung auch an der Wall Street erwartet. Ohnehin haben die amerikanischen Börsen die Entwicklung der Eurokrise, vor allem, wie die europäischen Politiker damit umgehen, fest im Blick. Um es grob zu umschreiben: Die Urteile über das Krisenmanagement pendeln bei amerikanischen Anlegern zwischen Alptraum und Hoffnung.

China/EU

Europäische Solarfirmen können im ruinösen Preiskampf mit der chinesischen Konkurrenz auf Schützenhilfe der EU-Kommission hoffen. Die Brüsseler Wettbewerbshüter wollen die Dumping-Vorwürfe hiesiger Solarkonzerne prüfen und leiten dazu ein Verfahren ein, wie die Kartellbehörde mitteilte. Postwendend kam Kritik aus Peking – allerdings verhalten.

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