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Reise

Extraschicht: Nacht der Industriekultur

Am Abend des 20. Juni beginnt im Ruhrgebiet ein riesiges Kulturspektakel: In 19 Städten laden 45 Spielorte ein - vor beeindruckenden Industriedenkmälern.

Ehemalige Bergwerke, Kokereien und Erzhütten bilden die Kulisse für ein Feuerwerk aus Licht, Farbe und Aktion. Die "ExtraSchicht" soll den Wandel in Nordrhein-Westfalen nach dem Ende der Ära von Kohle und Stahl illuminieren. Rund 2000 Künstler treten auf. Ein ausgeklügeltes Verkehrssystem transportiert die 200.000 erwarteten Besucher zu den Spielorten: mit Bussen, historischen Bahnen und Schiffen, zusätzlich zum regulären Nahverkehr.

Auf dem Geländer der Henrichshütte Hattingen etwa spielen Jazzmusiker und Pianovirtuosen. Ein Künstlernetzwerk präsentiert im Nordsternpark Gelsenkirchen eine Showcollage mit Action Painting und Tanzakrobatik. Die Kokerei Hansa in Dortmund zeigt eine Licht-Akustik-Tanz-Inszenierung vor den Koksöfen. Und am UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen bewegen sich fünf Meter große Puppen zu einer Musikperformance. Das sind nur einige der 500 Events der diesjährigen "ExtraSchicht".

Seit der ersten Nacht der Industriekultur 15 Jahren haben schon über zwei Millionen Menschen die Veranstaltung besucht.

ot/ak (Ruhr Tourismus)