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Kultur

Evangelischer Sonntagsgottesdienst

Der Deutschlandfunk übeträgt den Gottesdienst aus der evangelischen Patroklus-Kirche in Dortmund-Kirchhörde.

Das Thema des Gottesdienstes an diesem Sonntag vor der Passionszeit mit dem Namen Estomihi: Die weiße Schlange – ein Märchen der Gebrüder Grimm im Dialog mit der biblischen Schöpfungsgeschichte. Und wie der Titel des Märchens schon verrät, tauchen in ihm manche Elemente der biblischen Schöpfungsgeschichte auf. Pfarrer Michael Nitzke geht der Frage nach, wie die Harmonie zwischen Mensch und Schöpfung wiederhergestellt werden kann.

Es singt die Evangelische Philippus-Kantorei Dortmund unter der Leitung von Thomas Meyer, die Orgel spielt Benjamin Dorok. Die Predigt hält Pfarrer Michael Nitzke.

Die Evangelische Patrokluskirche im Dortmunder Stadtteil Kirchhörde wurde in den Jahren 1789 bis 1807 errichtet, nachdem die vorige Kirche baufällig geworden war. Schon im Jahr 964 befand sich an diesem Ort eine Kapelle. Damals wurden die Reliquien des Patroklus von Troyes (etwa 100 Kilometer südlich von Reims) über Kirchhörde ins westfälische Soest überführt.

Ältestes Stück der Kirche ist der Taufstein von 1540, der sich am Ende des 19. Jahrhunderts noch auf dem Kirchhof befand. Die Kanzel aus dem Jahr 1807 wurde bei der Renovierung von 1955 von ihrer Position über dem Altar an die Seite versetzt und verlor dabei ihren Schalldeckel. Das jetzige schlichte Erscheinungsbild erhielt die Kirche bei der letzten großen Renovierung im Jahre 1969.

Das gottesdienstliche Leben in Kirchhörde ist vielfältig. Neben traditionellen Gottesdiensten gibt es regelmäßig Familiengottesdienste. Die Kinderbibelwoche bringt Farbe in die Kirche. Regelmäßige Konzerte öffnen den Kirchenraum auch über gottesdienstliche Veranstaltungen hinaus.

Der Stadtteil Dortmund-Kirchhörde war bis in die 1960er Jahre durch den Bergbau geprägt. Schon in den 1950er Jahren begann durch den Rückgang des Bergbaus eine Entwicklung, die dazu führte, dass Kirchhörde zum beliebten Wohngebiet der Stadt Dortmund wurde. Dortmund erlebte in den letzten dreißig Jahren den Wandel von der Industriestadt zum Dienstleistungszentrum und zum Ort für neue Technologien.