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Kultur

Evangelischer Sonntagsgottesdienst aus Schwäbisch Hall

Der Deutschlandfunk überträgt live zum 2. Adventssonntag den Gottesdienst aus der Stadtkirche St. Michael

Die evangelische Kirche St. Michael

Land zum Leben – Grund zur Hoffnung. Das ist das Motto des Gottesdienstes, der am 2. Advent aus der Kirche St. Michael in Schwäbisch Hall übertragen wird. Die Kirche St. Michael ist weithin bekannt durch die große Freitreppe, die vom Marktplatz zu ihr hinauf führt. Auf ihr finden seit fast 100 Jahren in jedem Sommer die Freilichtspiele statt. Die Kirche selbst wurde 1156 erstmals im romanischen Stil erbaut und im 15. Jahrhundert als gotische Hallenkirche erneuert. Als Prediger an St. Michael wirkte der süddeutsche Lutherschüler und Reformator Johannes Brenz. Seine behutsame Durchführung der Reformation verhinderte einen „Bildersturm“. Ihm ist es zu verdanken, dass die vielen wertvollen spätmittelalterlichen Kunstwerke in den Haller Kirchen erhalten blieben.

Der Gottesdienst hat das diesjährige Motto der Aktion Brot für die Welt zum Thema. Es heißt: „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“. Schüler und Schülerinnen aus dem nahe gelegenen Evangelischen Schulzentrum Michelbach haben sich damit im Religionsunterricht beschäftigt. Was sie dabei in Erfahrung gebracht haben, bringen sie in den Gottesdienst ein. Ihr Ergebnis ist: Oft fehlt Land zum Leben, das Menschen Grund gibt, zu hoffen.

Die Lieder und Gebete, vor allem aber die Predigt von Pfarrer Christoph Baisch setzen dem die Hoffnungsbilder der Bibel entgegen. Sie können Christen motivieren, Abhilfe zu schaffen und sich gegen die Resignation zu stellen. Im Gottesdienst wirkt ein Musik-Ensemble mit unter der Leitung von Kurt Enßle, der auch die Orgel spielt.





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