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Kultur

Evangelischer Gottesdienst aus Hildesheim

Der Deutschlandfunk überträgt den Gottesdienst aus der St. Andreaskirche

Evangelische St. Andreaskirche in Hildesheim

Die evangelische St. Andreaskirche

Erlöse uns von dem Bösen - so lautet eine zentrale Bitte des Vaterunsers. Aktuell wie eh und je. Kulturen wandeln sich, eins aber bleibt gleich: Jedes Leben ist bedroht und umlagert von Kräften, die Übles wollen und die Übles hervorbringen. Wie setzt man sich zur Wehr? Wie beschützt der Glaube an Gott davor?

Diese Frage hat Luther mit seinem Kampflied „Ein feste Burg ist unser Gott" beantwortet. Ein im Kern evangelisches Lied, das im Mittelpunkt des Gottesdienstes aus der Hildesheimer Bürgerkirche St. Andreas steht. Superintendent Helmut Aßmann und Andreaskantor Bernhard Römer erkunden, wie sie denn aussieht, die Erlösung von dem Bösen, um die Menschen so oft und mit Grund bitten. Mit dabei sind ein Team aus der Andreasgemeinde sowie Paul Fritz an der Trommel und Walter Buttkus mit seiner Querflöte.

Die gotische St. Andreaskirche zu Hildesheim wurde im Mittelalter als Kennzeichen des bürgerlichen Selbstbewusstseins erbaut. Heute ist sie mit ihrem mächtigen Turm von allen Seiten her sichtbar. Die Fassade des romanischen Vorgängerbaus findet sich bis heute in den Kirchenraum integriert. St. Andreas ist das größte Hildesheimer Kirchengebäude. Hier wurde 1542 die Reformation in Hildesheim eröffnet, Johannes Bugenhagen schrieb die Kirchenordnung und war selbst kurze Zeit der erste Superintendent. Die St. Andreasgemeinde zählt um die 5000 Gemeindeglieder und zeichnet sich vor allem durch eine intensive musikalische Arbeit und Themenstaffeln zur Fragen der Zeit aus.