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Kultur

Evangelischer Gottesdienst aus Dresden

Der Deutschlandfunk überträgt den Gottesdienst aus der Kirche des Diakonissenhauses

Kirche des evangelischen Diakonissenhauses in Dresden

Kirche des evangelischen Diakonissenhauses in Dresden

„Morgen, Kinder, wird’s was geben; morgen werden wir uns freu‘n…“ Unter diesem Motto feiert die Gottesdienstgemeinde des Diakonissenkrankenhauses Dresden am 4. Advent Gottesdienst. Einen Tag vor Heilig Abend erinnert die Gemeinde mit dem Apostel Paulus daran: Das Weihnachtsfest und die Geburt Christi geben Grund zur Freude. Als Krankenhausgemeinde weiß sie – diese Freude ist unabhängig davon, wo Menschen gerade sind und wie es ihnen geht. Der Gottesdienst folgt der Aufforderung im Wochenspruch: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!“ (Phil 4,4). Die Predigt hält Rektor Klaus Kaden.

Das Leben der Gemeinde wird geprägt durch die Diakonische Gemeinschaft der Diakonissenanstalt Dresden. Die Mitglieder der Diakonischen Gemeinschaft leben als Single, in Familie oder in der traditionellen Form der Diakonisse. Gemeinsam gestalten sie ihr Leben als Christen. Sie feiern Gottesdienste, treffen sich regelmäßig zu Veranstaltungen und Bibelarbeit und kommen zu Ausflügen und Rüstzeiten zusammen.

Die Diakonissenhauskirche wurde 1928 im Jugendstil erbaut und 1929 eingeweiht. Beim Bombenangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 brannte die Kirche aus. Erst 1960 begann der Wiederaufbau der Kirche. Einige bauliche Veränderungen waren notwendig, wie der Verzicht auf den Einbau der Emporen und der farbigen Glasfenster im Altarraum. Ein modernes Abendmahlsbild in der Apsis erinnert nun daran: Jeden Sonntag wird das Heilige Mahl in der Diakonissenhauskirche gefeiert, der Tisch Jesu setzt sich mitten in die Gottesdienstgemeinde hinein fort.

1965 erhielt die Diakonissenanstalt Dresden von der Kathedrale in Coventry das Nagelkreuz. Seitdem gehört das Haus zur weltweiten Nagelkreuzgemeinschaft. Das Nagelkreuz steht als Zeichen internationaler Versöhnung an vielen Orten der Welt und verkündet die Botschaft: „Unter dem Kreuz Jesu ist Versöhnung immer möglich.“