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Gottesdienst vom Deutschlandfunk

Evangelischer Gottesdienst am Ewigkeitssonntag, 22. 11. aus Essen

Der Deutschlandfunk überträgt den Gottesdienst aus der Krankenhauskapelle der Huyssens-Stiftung

Krankenhauskapelle der Huyssens-Stiftung Essen

Innenansicht der Krankenhauskapelle

„Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes (Röm 8,38)“

Der letzte Sonntag des Kirchenjahres hat zwei Namen: Totensonntag und Ewigkeitssonntag. So fragt der Gottesdienst aus der Krankenhauskapelle auf eigene Weise nach Tod und Leben. Denn die Kliniken Essen-Mitte haben einen Schwerpunkt in der Onkologie und Palliativmedizin. Was brauchen Menschen, die aufs Sterben zugehen? Was hilft Angehörigen, die trauern? „Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes“ behauptet der Apostel Paulus im Römerbrief (Röm 8,38). Doch Menschen haben Zweifel. Ehrenamtliche aus einem ambulanten Hospizdienst berichten von ihren Erfahrungen aus der Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen. Pfarrer und Klinikseelsorger Uwe Matysik fragt in seiner Predigt nach der Hoffnung, die Menschen in schweren Lebensphasen trägt.

Krankenhauskapelle der Huyssens-Stiftung Essen

Ansicht auf die farbigen Glasfenster

Das Gebäude der evangelischen Huyssens-Stiftung wurde samt Kapelle 1936 errichtet. Den zweiten Weltkrieg hat die Kapelle unbeschadet überstanden, anders als die meisten Kirchen in Essen und im Ruhrgebiet. So wurden bis in die 50er Jahre hinein viele Taufen, Konfirmationen und Trauungen aus der Altstadtgemeinde in dieser Krankenhauskapelle durchgeführt. Sie bietet etwa 150 Menschen Platz. In der im neoklassizistischen Stil errichteten Kapelle sind vor allem die 12 farbigen Glasfenster markant. Ihre Farbkraft kommt bei Sonnenschein eindrucksvoll zur Geltung. Die Fenster erzählen aus dem Leben Jesu und interpretieren seine Botschaft. Die originale Walcker-Orgel stammt ebenfalls aus dem Jahr 1936.

Der Name des Hauses stammt von dem früheren Essener Bürgermeister Heinrich August Huyssen. Er spendete Mitte des 19. Jahrhunderts der evangelischen Gemeinde in Essen ein Krankenhaus; damals erst das zweite in der wachsenden Stadt. Es wurde 1854 am Südrand der Essener Innenstadt erbaut und 82 Jahre später, 1936, aus Platzgründen an anderer Stelle, im Stadtteil Huttrop, in deutlich größerem Stil errichtet.

Den Gottesdienst am 22. November gestalten: die „tonARTisten“, ein Essener Chor unter der Leitung von Ludger Köller, Dominic Gerhard an der Orgel, Anja Richter, Trompete, dazu haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienstes Pallium, Kliniken Essen-Mitte, unter der Leitung von Jutta Doetsch. Sie ist auch Liturgin. Lektorin ist Sabine Schulz, die Predigt hält Pfarrer Uwe Matysik.

Kirchliche Verantwortung: Pfarrer Frank-Michael Theuer