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Politik

Europol

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Die europäische Polizeibehörde Europol wurde 1994 auf Initiative der Bundesrepublik zunächst zur Drogenbekämpfung ins Leben gerufen. Fünf Jahre später nahm Europol seine Tätigkeiten in vollem Umfang auf. Die Behörde kämpft gegen illegalen Drogenhandel, Schleuserkriminalität, Kinderpornographie oder Kraftfahrzeugverschiebung. In ihre Zuständigkeit fallen auch der illegale Handel mit radioaktiven und nuklearen Substanzen sowie die Bekämpfung von Terrorismus und Geldwäsche.

Sitz von Europol ist Den Haag. Hier werden Informationen über Kriminalität gesammelt und analysiert. Bislang hat die Behörde nur koordinierende Aufgaben im Bereich des Informationsaustausches zwischen den Mitgliedsstaaten. Fahndungs- und Ermittlungsbefugnisse fehlen noch. Europol betreibt ein Computersystem, in das die nationalen Polizeiämter (in Deutschland ist es das Bundeskriminalamt) Daten eingeben oder abrufen können. Europol arbeitet auch mit der internationalen Strafverfolgungsbehörde Interpol zusammen. Derzeit sind rund 350 Beamte bei der Behörde beschäftigt, die weiter ausgebaut werden soll.

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  • Datum 28.11.2002
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