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Pressemitteilungen

Europäische Roma-Schriftsteller schließen sich zusammen

Internationales Treffen auf Einladung der Deutschen Welle in Köln - DW-RADIO übernimmt Romanes-Sendung vom SFB

Roma-Schriftsteller aus acht europäischen Ländern wollen sich zu einem internationalen Verband zusammenschließen. Dieser in einer "Kölner Erklärung" dokumentierte Beschluss wurde im Rahmen der Veranstaltung "Vorba le Romengi - Roma am Wort - The Voice of the Roma" gefasst. Das teilte die Deutsche Welle (DW) am 19. November 2001 mit. Auf Einladung der DW waren Roma-Schriftsteller aus Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Jugoslawien und Spanien vom 17. bis 19. November im Funkhaus der DW zusammen gekommen. Es war das erste Treffen dieser Art.


Die Gründung des Verbandes soll der Erklärung zufolge im Juli 2002 in Helsinki erfolgen. Die Teilnehmer des Treffens beriefen eine international besetzte Arbeitsgruppe, die den Gründungskongress vorbereiten soll. "Ziel des Verbandes", so heißt es in der Erklärung, "ist es, die gemeinsamen Interessen der Roma-Schriftstellerinnen und -Schriftsteller wahrzunehmen und ihr vielsprachiges und vielfältiges literarisches Schaffen sichtbar zu machen."


Darüber hinaus haben die beim Treffen in Köln anwesenden Verlage - University of Hertfordshire Press (Großbritannien), Wallada (Frankreich) und Drava (Österreich) - beschlossen, eine Bibliothek der Roma-Literatur herauszugeben. Aufgabe dieser "Roma-Bibliothek" sei es, wichtige Werke in Romanes und in anderen Sprachen Europas zu publizieren.
Die DW wird mit Beginn 2002 die wöchentliche Romanes-Sendung von RADIOmultikulti (SFB) übernehmen und via Kurzwelle und Satellit in fast ganz Europa wieder ausstrahlen und in das Angebot von DW-WORLD.DE aufnehmen.


19. November 2001
206/2001