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Wirtschaft

Europäische Reiseveranstalter sagen Kenia-Urlaube ab

Wegen der anhaltenden Unruhen in Kenia sagen immer mehr europäische Tourismusunternehmen Reisen in das ostafrikanische Land ab, das als eines der attraktivsten Urlaubsziele Afrikas gilt. Kurz vor Beginn der Hochsaison beschloss der französische Reiseveranstalter-Verband Ceto am Donnerstag, alle Reisen nach Kenia bis zum 18. Januar zu streichen. In Deutschland haben die großen Reiseveranstalter TUI, Thomas Cook und Meier's Weltreisen kostenlose Umbuchungen und Stornierungen von gebuchten Kenia-Reisen bis zum Ende kommender Woche angeboten. Davon hätten bislang jedoch nur wenige Urlauber Gebrauch gemacht, hieß es bei den Veranstaltern. In Belgien nehmen die TUI-Tochter Jetair sowie Thomas Cook/Neckermann keine Reservierungen für Kenia mehr entgegen. Dort nahm Thomas Cook für die Wintersaison alle Kenia-Reisen aus dem Angebot. Das Auswärtige Amt in Berlin rät bis auf Weiteres "dringend" von nicht notwendigen Reisen nach Kenia ab. Nach der umstrittenen Wahl vom 27. Dezember dauern in Kenia die Unruhen und Ausschreitungen an.