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Kultur

Europäische Co-Produktion eröffnet Berlinale

"Nobody Wants the Night" der spanischen Regisseurin Isabel Coixet wird zum Auftakt der 65. Berliner Filmfestspiele gezeigt. Der Wettbewerb der Berlinale nimmt damit Konturen an.

Die katalanische Filmregisseurin Isabel Coixet ist eine gute alte Bekannte der Festspiele. Coixets Filme waren bereits sechsmal im Programm der Berlinale. In ihrem jüngsten Werk geht es um eine Gruppe von Frauen und Männern, die in der kargen Einsamkeit Grönlands leben. Die Filmhandlung ist im Jahre 1908 angesiedelt.

Internationales Darstellerensemble

Das Werk ist eine spanisch-französisch-bulgarische Co-Produktion. Namhafte Schauspielerinnen wie Juliette Binoche und die japanische Darstellerin Rinko Kikuchi wirken mit. Auch Gabriel Byrne aus Irland gehört zum Darstellerensemble. "Ich freue mich, mit 'Nobody Wants the Night' die Berlinale 2015 zu eröffnen", sagte Festivaldirektor Dieter Kosslick in Berlin: "Isabel Coixet zeigt ein beeindruckendes und einfühlsames Portrait zweier Frauen in einer Extremsituation."

Vor sechs Jahren gehörte Isabel Coixet zur Jury der Filmfestspiele in Berlin. In diesem Jahr ist der US-Regisseur Darren Aronofsky Leiter der Jury, die am Ende der Festspiele den Goldenen und die Silbernen Bären verleiht.

Andreas Dresen ist für Deutschland dabei

Bisher stehen sieben weitere Filme fest, die sich im Rennen um die Bären beteiligen. Für Deutschland schickt Andreas Dresen seinen neuen Film "Als wir träumten" in die Konkurrenz. Die USA sind unter anderem mit Regisseur Terrence Malick ("Knight of Cups") und dem Briten Kenneth Branagh ("Cinderella") vertreten. Auch eine russisch-ukrainisch-polnische Produktion ist dabei: "Under Electric Clouds" des russischen Filmemachers Alexei German.

Außerhalb des Wettbewerbs hat die Verfilmung des Beststellers "Fifty Shades of Grey" einen Tag vor dem offiziellen Kinostart Weltpremiere innerhalb des Festivalprogramms. Die 65. Filmfestspiele Berlin finden in diesem Jahr vom 5.2. bis zum 15.2. statt.

jk/ld (dpa/Berlinale)