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euromaxx highlights

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Leben und Kultur in Europa

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In dieser Ausgabe:

Spektakuläres Bühnenbild bei den Bregenzer Festspielen

Alle zwei Jahre wird für die Bregenzer Festspiele in Österreich eine Oper neu inszeniert, inklusive eines Bühnenbildes für die wohl größte Seebühne der Welt. In diesem Jahr ist es die Oper "André Chénier" des italienischen Komponisten Umberto Giordano. Das Bühnenbild besteht aus einem 24 Meter hohen Männertorso, dessen Kopf aufgeklappt werden kann. Der Brite David Fielding, ein renommierter Bühnenbildner, hat es gestaltet. Die komplette Kulisse inklusive Umbau hat rund 7 Millionen gekostet, die Aufbauarbeiten dauerten neun Monate. Am 20. Juli feierte die Oper in Bregenz Premiere.

Der R4 feiert seinen 50. Geburtstag

Am 28. August 1961 wurde der Renault 4 erstmals der französischen Presse vorgestellt. 200 nagelneue weiße R4 fuhren am Eiffelturm in Paris vorbei, und sorgten für Aufsehen. Der Kleinwagen ist immer noch das erfolgreichste Exportauto Frankreichs, auch wenn die Produktion 1992 eingestellt wurde. In diesem Jahr feiert der R4 dennoch seinen 50. Geburtstag und lockte vergangenes Wochenende rund eintausend Fans ins französische Thenay. Mit dabei: R4-Sammler Wolfram Dierig aus München.

Der deutsche Künstler Stefan Strumbel und seine bunten Kuckucksuhren

Stefan Strumbel ist heute ein international erfolgreicher Künstler. In seiner Jugend hat er Graffiti an Häuserwände gesprüht - illegal. In seiner Kunst spielt Stefan Strumbel mit den Klischees seiner Schwarzwälder Heimat: mit überdimensionalen Kuckucksuhren in knallpink, kitschig gold oder verziert mit Totenköpfen. 2010 berichtet die New York Times über ihn. Stefan Strumbels künstlerischer „Ritterschlag“ erfolgt, als das deutsche Nachrichtenmagazin „stern“ Karl Lagerfeld mit einer von Strumbels Kuckucksuhren abbildet. Jetzt hat er eine baufällige Kirche mit einem überdimensionalen Madonnen-Graffiti gestaltet – und so vor dem Abriss bewahrt.

Der traditionsreiche Chelsea Physic Garden in London

Er ist der älteste botanische Garten der britischen Hauptstadt London und der zweitälteste Englands: Der Chelsea Physic Garden. Im 17. Jahrhundert wurde er als Apothekergarten angelegt. Seit 1983 ist der einstige Privatgarten für die Öffentlichkeit zugänglich Der Park gehört heute einem gemeinnützigen Verein, ist rund 15.000 m² groß und beherbergt rund 5000 Pflanzenarten.

Mobile Espressobar als Geschäftsidee

Tobias Zimmer und Jan Sander haben eine Kaffeebar auf drei Rädern entwickelt, mit der sie sich selbständig gemacht haben. Bei einem gemeinsamen Urlaub in Kopenhagen waren sie fasziniert von den vielen Kaffeebars, die aus alten Fahrrädern zusammen gebastelt waren. Da war sie, die Geschäftsidee. Ihr Coffee-Bike sollte nicht nur ohne Strom- oder Wasseranschluss funktionieren, sondern auch in der optischen Umsetzung überzeugen. Die mobile Espressobar wollen die beiden Jungunternehmer als Franchise-Unternehmen in die ganze Welt verkaufen.