1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Euromaxx

Euromaxx highlights

Leben und Kultur in Europa. In dieser Ausgabe:

01.2012 DW Euromaxx Highlights

01.2012 DW Euromaxx Highlights

Erste Damien Hirst Retrospektive

Die Londoner Tate Modern ehrt den erst 46-jährigen britischen Künstler Damien Hirst mit einer Retrospektive. Damien Hirst ist für seine phantasievollen und zuweilen schockierenden Arbeiten bekannt: Von in Formaldehyd eingelegten Tieren - darunter ein Hai sowie eine halbierte Kuh mit Kalb - über Installationen von Tabletten in Glaskästen bis hin zu seinen berühmten Punktbildern. Siebzig dieser Werke sind in der Ausstellung zu sehen. 1988 wurde Damien Hirst als Schöpfer und Kurator der Londoner Ausstellung “Freeze“ bekannt. Heute gilt er als der bestverdienende reichste britische Künstler.

Historische Kleinstwagen-Sammlung

Der Ingenieur Stefan Voit hat eine private Sammlung von Kleinstwagen aus den 40er bis 60er Jahren zusammengetragen. Seit zwanzig Jahren sammelt Stefan Voit Kleinstwagen, die während der Nachkriegszeit konstruiert und gebaut wurden. Sein wertvollstes Stück: ein Messerschmidt-Kabinenroller. Aktueller Sammlerwert: rund 30.000 Euro. Heute besitzt der 68-jährige rund 60 Exemplare: Modelle aus ganz Europa. Die auf 900 Quadratmetern ausgestellte Privatsammlung im saarländischen St. Ingbert kann auf Anfrage besucht werden. 

„Der Ring des Nibelungen“ im Marionettentheater Salzburg

Das Salzburger Marionettentheater bringt vor dem 200. Geburtstag des Komponisten Richard Wagner dessen berühmtes Werk „Der Ring des Nibelungen“ in einer Fassung für Puppen auf die Bühne. Regisseur Philippe Brunner hat die Herausforderung angenommen und Salzburg bekommt seinen ersten eigenen „Ring“. Der sechzehn Stunden lange Opernzyklus wird in zweieinhalb Stunden erzählt. Das Marionettentheater in Salzburg ist älter als die Salzburger Festspiele. Es hat sich auf große Opern mit kleinen Figuren spezialisiert.

Die französische Architektin Odile Decq

Odile Decq gehört zu den wenigen Frauen, die als Architektin international Karriere gemacht haben. Sie sieht aus wie ein Rockstar und auch ihre Bauten sollen bloß nicht langweilig sein.

1985 gründete siemit dem inzwischen verstorbenen Benoît Cornette ein Architekturbüro in Paris. Seitdem wurde Odile Decq mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Goldenen Löwen der Architektur-Biennale von Venedig. In ihren Projekten verbindet sie häufig historische mit modernen Elemente: so hat sie 2010 das Museum für zeitgenössische Kunst „MACRO“ in Rom umgestaltet. 2011 stattete sie das neue Restaurant der unter Denkmalschutz stehenden Opéra Garnier in Paris aus.

Beatbox–Weltmeisterschaft in Berlin

Am 31.3.2012 hat in Berlin bereits zum drittenmal der „Beatbox Battle World Championship“ stattgefunden – die offizielle Weltmeisterschaft im Human Beatboxing. Gründer und Veranstalter ist der HipHop-Künstler Bee Low, der seine Beatbox-Karriere bereits 1987 in West-Berlin begann. Zur WM reisten 120 Teilnehmer aus rund 35 Ländern an. 73 Männer und 15 Frauen traten getrennt voneinander an, darunter die 18-jährige österreichische Meisterin SaRa und der 24-jährige niederländische Meister Ibarra. Gewonnen haben allerdings ganz unerwartet zwei Bulgaren: bei den Frauen Pe4enkata und bei den Männern Skiller.