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Wirtschaft

Euro-Zone noch intakt

Im Gegensatz zur US-Wirtschaft braucht die Euro-Zone nach Ansicht ihrer Finanzminister kein Konjunkturprogramm. Die Lage in Europa sei völlig anders als in den USA, sagte der Chef der Eurogruppe, Luxemburgs Finanzminister Jean-Claude Juncker, nach dem Treffen der Minister am Montag in Brüssel. Das Fundament der Wirtschaft sei sehr solide und die Beschäftigung nehme zu. "Die Amerikaner müssen auf eine ganz andere Situation reagieren als Europa." Dennoch seien die Finanzminister besorgt, dass es zu einer Rezession in den USA kommen könnte, die auch Bremsspuren in der Euro-Zone hinterlassen würde. Die Euro-Zone habe sich wirtschaftlich wahrscheinlich von den USA abgekoppelt, ergänzte Juncker. Außerdem wirke sich die Krise am Kreditmarkt bisher nur wenig auf die reale Wirtschaft aus. So werde das Wachstum in der Euro-Zone in diesem Jahr etwas niedriger ausfallen als bisher angenommen und wohl etwas unter zwei Prozent liegen. Alles in allem könnten die Euro-Länder zufrieden sein, und es gebe keinen Grund für übertriebenen Pessimismus. Vor dem Treffen hatten sich einige Finanzminister beunruhigt über den Kurssturz an den Börsen geäußert, der durch Ängste vor einer Rezession in Amerika ausgelöst wurde.