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Sport

Euro 2008: der Schwarzmarkt ist längst eröffnet

Tickets für die Euro sind begehrt und rar - schon jetzt, ein halbes Jahr bevor das Turnier überhaupt beginnt. Und deshalb blüht der Schwarzmarkt - 20.000 Tickets mussten bereits storniert werden.

Martin Kallen, Manager der Euro posiert mit den EM-Maskottchen vor der Presse (Archiv, DPA)

Kein Klamauk: der Ticketverkauf für die Euro 2008

Der Schwarzmarkt stellt die Organisatoren der EM-Endrunde 2008 in Österreich und der Schweiz vor große Probleme. Bislang mussten bereits 20.000 Ticketaufträge storniert werden, weil Handel auf dem Schwarzmarkt befürchtet wurde. Dies bestätigte Österreichs Turnierdirektor Christian Schmölzer in Wien.

Unterdessen wurden auf dem Schwarzmarkt bereits astronomische Preise für EM-Karten geboten. Kein Wunder, schließlich hatte es für die Vergabe der ersten 300.000 EM-Tickets neun Millionen Anfragen gegeben haben. Um den Schwarzmarkt-Händlern das Handwerk zu legen, hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) die Tickets - ähnlich wie der Weltverband FIFA vor der WM 2006 in Deutschland - personalisiert. Wer seine Karten dennoch weitergibt, kann bei Schadensfällen haftbar gemacht werden.

Kroatiens Kapitän geht nach der EM in wohlverdienten Ruhestand

Der Kapitän der kroatischen Nationalmannschaft Niko Kovac wird seine internationale Karriere nach der EM-Endrunde 2008 in Österreich und der Schweiz beenden. "Die Zeit ist gekommen, sich zu verabschieden. Ich hoffe für meinen Abschied auf ein gutes Resultat bei der EM", sagte der in Berlin geborene ehemalige Bundesligaprofi der kroatischen Zeitung "Vecernji List". Bislang erzielte der Mittelfeldspieler in 72 Länderspielen zehn Tore. In der Bundesliga war der 36-Jährige, derzeit in Salzburg unter Vertrag, in Berlin, Leverkusen, Hamburg und München aktiv.

EM-Aus kostet Serbiens Coach den Job

Nicht bei der EM sind Kroatiens Nachbarn, die Serben und das wird Nationaltrainer Javier Clemente wohl seinen Job kosten. Der Spanier sei für den Misserfolg verantwortlich, hieß es in einer am Dienstag (27.11.2007) in Belgrad veröffentlichten Stellungnahme des Fachausschusses des serbischen Fußball-Verbandes. Dieser werde dem Verband die Kündigung Clementes vorschlagen. Darüber soll Ende Januar 2008 entschieden werden.

Clemente hatte im Juli 2006 als erster ausländischer Trainer die serbische Auswahl übernommen und einen Zweijahresvertrag erhalten. Seine Entscheidungen über die Zusammensetzung des Teams und mehrere Niederlagen in den EM-Qualifikationsspielen waren von Medien und Sportexperten heftig kritisiert worden. Der 57-Jährige war zwischen

1992 und 1998 Trainer der spanischen Nationalmannschaft.

Ronaldo spielt mal wieder

Das Stehaufmännchen des internationalen Fußballs ist wieder da. Ronaldo gibt nach einer dreimonatigen Verletzungspause sein Champions-League-Comeback - mit neuer Löckchen-Friseur, aber mit altem Biss: "Ich habe eine wahnsinnige Spiellust und bin nicht mehr weit von meiner Top-Form entfernt", beruhigte der Stürmerstar des AC Mailand seine besorgten Tifosi. Im Spiel des Titelverteidigers bei Benfica Lissabon will sich der schon so oft von schweren Verletzungen zurückgeworfene brasilianische Nationalstürmer am Mittwochabend mit einem Tor zurückmelden, auch wenn Trainer Carlo Ancelotti ihn wohl zunächst als Joker einplant.

Venezuala bekommt neuen Nationaltrainer

Richard Paez ist nach über sechsjähriger Amtszeit als Trainer der Nationalmannschaft Venezuelas zurückgetreten. Mit seinem Abgang reagierte der 54-Jährige auf die anhaltende Kritik der Fans, die ihn in der vergangenen Woche trotz eines 5:3-Sieges in der südamerikanischen WM-Qualifikation gegen Bolivien beschimpft hatten.

Feuerteufel in untere Ligen abgestiegen

Fußballfans zünden gefährliche Feuerwerkskörper immer häufiger in Stadien unterer Ligen. Als Grund nannte der Inspektionsleiter der Bundespolizei in Schleswig-Holstein, Ralf Wiegand, die strengen Sicherheitskontrollen in Bundesligastadien. "Dabei wird die Gefahr, die von Rauchpulver oder Bengalischem Feuer ausgeht, von den Fans häufig unterschätzt", erklärte Wiegand bei einer Präsentation von bei Fans sichergestellten Feuerwerkskörpern in Kiel. Bei dem Verbrennungsvorgang entstünden Temperaturen von bis zu 1600 Grad. "Löschversuche mit herkömmlichen Löschmitteln wie Wasser oder Sand verlaufen in der Regel erfolglos", berichtete Wiegand. Entsprechend hoch sei das Risiko für Zuschauer in einem dicht besetzten Stadion. (mg)