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Aktuell Deutschland

Eucharistie-Kongress schließt hoffnungsfroh

In Köln ist der Eucharistie-Kongress der katholischen Kirche zu Ende gegangen. 40.000 Besucher kamen und die Veranstalter zogen eine positive Bilanz.

Erzbischof Robert Zollitsch sagte, die katholische Kirche habe verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen. "Ja, wir gewinnen in den vergangenen Jahren, nachdem wir eine schwierige Zeit erlebt haben, neues Vertrauen und neue Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit", betonte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz zum Abschluss des Eucharistischen Kongresses am Sonntag in Köln.

Der Kongress selbst habe dazu in besonderer Weise beigetragen. Es sei eine "Rückbesinnung nach Innen" gelungen. Das eher traditionell ausgerichtete Glaubensfest war vom Kölner Kardinal Joachim Meisner initiiert worden. Nach Angaben der Veranstalter hatten sich 40.000 Besucher angemeldet. Viele Beobachter sahen in dem Kongress eine Gegenveranstaltung zu den diskussionsfreudigen Katholikentagen, was von den Bischöfen aber bestritten wurde.

Eucharistie-Kongress in Köln, AFP PHOTO

40.000 Besucher zog es zum Kölner Kongress

Meisner sagte in seiner Predigt im Abschlussgottesdienst: "Deutschland ist trotz allem - von Gott her gesehen - nicht gottverlassen. Deutschland ist durch die heilige Eucharistie ein gottverbundenes Land." In der Eucharistie werden nach katholischer Überzeugung Brot und Wein in Leib und Blut Jesu Christi verwandelt.

Grußbotschaft des Papstes

Erzbischof Zollitsch ging auch auf die Flutkatastrophe ein. "Christus begleitet uns nicht nur in den frohen Stunden, er ist auch bei uns, wenn Sorgen uns bedrängen", sagte er. Papst Franziskus sandte eine Grußbotschaft  zum Eucharistischen Kongress in Köln. Darin ruft er zu einem lebendigen Glaubenszeugnis auf, auch gegenüber Menschen auf Orientierungssuche. Geistliche und Laien hätten den Auftrag, "Gott zur Welt und die Welt zu Gott zu bringen".

haz/gmf (kna, dpa, epd)

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