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Wirtschaft

EU-Zinssteuer verschoben

Zum 1. Juli 2005 und damit sechs Monate später als geplant sollen für EU-Bürger neue Regeln für die Versteuerung ihrer Zinseinnahmen im Ausland in Kraft treten. Die EU hat in Abkommen mit wichtigen Finanzplätzen außerhalb der Union ausgehandelt, dass auch Zinsen auf dortige Geldanlagen von EU-Bürgern nicht mehr am Fiskus vorbei kassiert werden können. Die Schweiz, Liechtenstein, Monaco und andere Finanzplätze erreichten allerdings ebenso wie die EU-Staaten Belgien, Luxemburg und Österreich einen Schutz ihrer Bankgeheimnisse. Während alle anderen EU-Staaten sich an einem Informationsaustausch über Zinseinnahmen zwischen Banken und Finanzbehörden beteiligen, erheben diese Länder eine anonyme Quellensteuer.

  • Datum 23.06.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5Dn2
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