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Wirtschaft

EU sucht Energie-Alternativen

Mit modernen Technologien will die EU-Kommission eine drohende Energie-Knappheit in Europa abwenden. Die bekannten Reserven an Öl, Gas und Uran würden noch in diesem Jahrhundert zu Ende gehen, erklärte die Brüsseler Behörde am Donnerstag. Europa müsse deshalb intensiv an Alternativen forschen und arbeiten, sagte EU-Energiekommissar Andris Piebalgs bei der Vorlage eines Strategieplans zu Energietechnologien. Nach Angaben der EU werden die Erdöl-Reserven bis zum Jahr 2050 aufgebraucht sein, Erdgas innerhalb der nächsten 64 Jahre. Auch die Atomkraft bietet demnach keinen langfristigen Ausweg: Uran reiche voraussichtlich nur noch 85 Jahre. Kohle sei zwar noch für rund 155 Jahre vorhanden, ihre Umwandlung in elektrischen Strom verursache aber die meisten klimaschädlichen Abgase. Der Strategieplan setzt deshalb die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid als Ziel für die kommenden zehn Jahre, auch erneuerbare Energien wie Solarkraft sollen stärker genutzt werden.