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EU-Sanktionen gegen Russland - Auftragseinbruch bei sächsischen Maschinenbauern

Auf den Ukraine-Konflikt angesprochen, wünschen sich viele Unternehmer in Sachsen zurzeit nur eines: dass er möglichst schnell beendet wird. Denn die immer schärferen Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union gegen Russland bringen auch sie in Bedrängnis. Für viele Firmen in Ostdeutschland ist Russland traditionell ein wichtiger Handelspartner.

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Vor dem Mauerfall und der politischen Wende lieferten sie Autos, Maschinen und Anlagen in die ehemalige Sowjetunion. Später wurden die Geschäftsbeziehungen wieder aufgenommen - der neue russische Markt zum Teil unter schwierigen Bedingungen erkämpft. Doch nun bestellen die russischen Partner zunehmend bei der Konkurrenz in China oder Japan. Denn wegen der langwierigen Exportkontrollen müssen sie bei den deutschen Herstellern lange auf ihre bestellten Maschinen warten, bekommen keine Ersatzteile und wenn nicht eindeutig klar ist, ob die bestellte Maschine für zivile Zwecke oder für die Herstellung von Waffen eingesetzt wird, darf die Lieferung gar nicht verschickt werden: Für die sächsischen Unternehmer stehen Aufträge in Millionenhöhe auf dem Spiel und mit ihnen, auf lange Sicht, auch tausende Arbeitsplätze. Claudia Laszczak über die Sorgen der Maschinenbauer.