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Terrorismus in Afrika

EU gibt Sahelzone 50 Millionen Euro für Anti-Terror-Kampf

Mit dem Geld unterstützt die Europäische Union die Sahelzone beim Aufbau einer Einheit, die Terrorismus, grenzüberschreitende Kriminalität und illegale Einwanderung in der Region bekämpfen soll.

Mali Armee (Getty Images/AFP)

Malische Soldaten, regierungstreue Milizen und ehemalige Rebellen patrouillieren im Februar im nordmalischen Gao

Die Stabilität und Entwicklung der Sahelzone seien nicht nur für Afrika, sondern auch für Europa entscheidend, erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini bei einem Besuch in der malischen Hauptstadt Bamako.

Die Eingreiftruppe zur Bekämpfung des islamistischen Terrors in der Gegend wollen Burkina Faso, Mauretanien, Mali, Niger und der Tschad aufbauen. Diese Zusammenarbeit sei "der Schlüssel zum Erfolg bei der Stabilisierung der Sahelzone", so Mogherini.

10.000 Kämpfer

Im März hatten die sogenannten Sahel G5 Pläne bewilligt, nach denen die Anti-Terror-Einheit aus 5000 Soldaten, Polizisten und Zivilisten bestehen solle. Am Montag gab Malis Außenminister Abdoulaye Diop jedoch bekannt, dass die fünf Länder sich entschieden hätten, die Zahl Kämpfer auf 10.000 zu erhöhen. "Dies zeigt wirklich ihr Engagement, denn es handelt sich hier um ein sehr großes Gebiet", erklärte Diop den Schritt.

Mali ist seit 2012 Angriffen durch Terrorgruppen wie Al-Kaida ausgesetzt. Trotz der französischen Militäroffensive im Januar 2013 dringen die Milizen immer wieder bis ins Landesinnere und in den Süden vor. Häufig überqueren sie dabei auch die Grenzen zu Nachbarländern Malis wie Burkina Faso oder Niger.

hk/kle (dpa, afp)

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