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Wirtschaft

EU geht gegen Gaz de France vor

Die Europäische Kommission hat ein Kartellverfahren gegen den französischen Versorger Gaz de France eröffnet. Das Staatsunternehmen stehe unter dem Verdacht, seine marktbeherrschende Stellung als Gasversorger ausgenutzt und den Wettbewerb beschränkt zu haben, teilte die Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Mitten im Streit um die Reform des Energiemarktes, durch die die EU mehr Wettbewerb erreichen will, erhöht die Kommission damit den Druck auf die Konzerne. Denn EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes nutzte bereits ein noch laufendes Kartellverfahren als Druckmittel gegen E.ON, um den deutschen Versorger zu einem freiwilligen Verkauf seiner Vertriebsnetze zu drängen.