1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Interaktiv

"EU fasst Lieberman mit Glacéhandschuhen an"

Die DW.WORLD.DE-User befassten sich in dieser Woche unter anderem mit der Europareise des israelischen Außenministers Lieberman und der Anordnung von Ägyptens Präsident Mubarak, alle Schweine im Land zu töten.

Themenbild Feedback

Israelischer Außenminister Lieberman in Europa

Ich halte es für unverantwortlich, den Rechtsnationalisten Lieberman zu empfangen. Die Äußerungen, die dieser Mensch von sich gegeben hat, spotten jeder Beschreibung. Ich sehe den Nahost-Friedensprozess, wenn es ihn überhaupt noch gibt, in allergrößter Gefahr. Hat Lieberman nicht davon gesprochen, den Gazastreifen samt seiner Einwohner "plattzumachen" und den Assuanstaudamm in Ägypten eben mal zu sprengen? Ich verstehe die Welt nicht mehr, dass die EU als Hort der Demokratie solche Politiker mit Glacéhandschuhen anfasst. (Reinhard Tönse)

Er ist der rechtmäßig Abgesandte eines UN-Mitgliedstaates und Außenminister eines Landes, welches von den westlichen Nationen aus Angst vor der weltweiten Aggressivität des Islams immer mehr feige im Stich gelassen wird. (M. Sieber)

Diese israelische Regierung mit ihren Friedensvorstellungen hat keine Chance mit ihrer Politik und wird auch vom neuen US-Präsidenten nicht unterstützt. Sie wird in kurzer Zeit abtreten müssen. (Walter Krauer)

Ägypten lässt Schweine töten

Seit langem sind die christlichen Flüchtlinge, die von Müllverwertung und Schweinezucht leben, der Moslembruderschaft und der Regierung in Kairo ein Dorn im Auge. Die Entscheidung der Regierung, die Schweinebestände unter dem Vorwand der Schweinegrippe zu vernichten, ist ein sehr gefährliches Vorgehen gegen die koptische Minderheit. Wenn die Schweinegrippe wie die Vogelgrippe Opfer unter den Ägyptern fordern würde, könnte dies die fanatischen Muslime zu einem schrecklichen Pogrom veranlassen. (El Asmar)

Auch ich bin der Ansicht, dass es sich um eine religiöse Auseinandersetzung gegen die christlichen Kopten handelt, und hoffe sehr, dass die Regierung von ihrem kurzsichtigen Vorhaben Abstand nimmt. (Uta Rath)

Debatte über Aufnahme von Guantánamo-Häftlingen in Deutschland

Mal wieder typisch deutsch. Erst das Maul aufreißen und dann den Schwanz einziehen. Nach deutschen Angaben sind doch alle Guantánamo-Häftlinge zu Unrecht festgehaltene Engelchen. Also ab in den Sozialstaat Deutschland. Der Steuerzahler wird schon für euch sorgen. (Sibille Brohammer)

Afghanische Parlamentarierin kämpft für Menschenrechte

Malalai Joya - welch eine bewundernswert mutige Frau im Haifischbecken männlicher Fanatiker. Sie verdient jede internationale Solidarität und Unterstützung. Ihr weiterer Lebensweg muss dokumentiert und geschützt werden, damit sie überlebt und weiter arbeiten kann. (Susanne Dittmann)

Eva Perón wäre 90 geworden

Ich muss in einem anderen Argentinien leben als in Ihrem Beitrag "Die Mutter der Nation" geschildert. Eva Perón hat auf übelste Weise, aber publikumswirksam die Ärmsten der Armen für ihren persönlichen Machthunger ausgenutzt. Bis heute leidet dieses Land unter dem Peronismus, der aus Argentinien eines der korruptesten Länder gemacht hat. Kinderarbeit und Drogenprobleme vernichten die Zukunft dieses Landes, ganz zu schweigen von den korrupten und kriminellen Gewerkschaften. Alles im Namen des ach so guten Peronismus. (Bernd R. Hettel)