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Europa

EU berät Griechenlands Haushaltskrise

Die Griechen müssen sich auf deutliche Sparmaßnahmen gefasst machen, damit die schwere Haushaltskrise bewältigt werden kann. Das machte der Chef der EURO-Gruppe, Jean-Claude Juncker, in Brüssel deutlich.

ARCHIV - Der Luxemburger Jean-Claude Juncker (Archivfoto vom 14.01.2010 in Paris) führt für weitere zweieinhalb Jahre die Euro-Finanzminister. Die Ressortchefs bestätigten den 55 Jahre alten Premier- und Schatzminister seines Landes am Montagabend (18.01.2010) in Brüssel einstimmig als ihren Vorsitzenden, berichteten Diplomaten. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Foto: YOAN VALAT +++(c) dpa - Bildfunk+++

Jean-Claude Juncker bleibt "Mr. EURO"

Unter dem Vorsitz des luxemburgischen Premier- und Schatzministers Jean-Claude Juncker beraten die Finanzminister der Europäischen Union, wie ein Staatsbankrott Griechenlands abgewendet werden kann. Juncker war am Tage zuvor (19.01.2009) erneut zum Chef der Euroländer gewählt worden. Währungskommissar Joaquin Almunia kündigte an, die EU werde Griechenland bei der Umsetzung von Sparplänen in den Öffentlichen Haushalten sehr genau auf die Finger sehen. Die Neuverschuldung in Griechenland lag im vergangenen Jahr wahrscheinlich bei 12,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Erlaubt sind nach dem Stabilitätspakt der EURO-Länder drei Prozent.

A lottery peddler passes a pile of garbage in central Athens, Greece, 11 December 2009. Sanitation workers of the Municipality of Athens have been on strike since 30 November but it is scheduled to end this evening EPA/ORESTIS PANAGIOTOU +++(c) dpa - Bildfunk+++

Griechische Müllmänner streikten bereits im Dezember gegen Sparmaßnahmen

"Aus eigener Kraft"

Wegen der massiven Wirtschaftskrise verstoßen die meisten EU-Länder im Moment gegen Verschuldungsregeln. Griechenland gilt als am stärksten überschuldet. Seine Kreditwürdigkeit wurde von Rating-Agenturen herabgestuft. Finanzielle Hilfsmaßnahmen der EU für Griechenland hatte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble ausgeschlossen. Juncker erklärte, er sei zuversichtlich, dass Griechenland die Krise in absehbarer Zeit aus eigener Kraft meistern könne. Die Gemeinschaftswährung EURO ist in 16 der 27 EU-Staaten gesetzliches Zahlungsmittel.

Autor: Bernd Riegert
Redaktion: Fabian Schmidt

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