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Luftfahrt

Etliche Todesopfer bei Flugzeugabsturz im Kongo

Im Westen der Demokratischen Republik Kongo ist ein Militärflugzeug kurz nach dem Start abgestürzt. Nach Angaben der Armee kamen dutzende Menschen ums Leben. Es soll keine Überlebenden gegeben haben.

Kongo - Flugzeugabsturz in Kinshasa (Reuters/Stringer)

Ein Handy-Foto zeigt brennende Teile des abgestürzten Flugzeugs

Die Frachtmaschine der kongolesischen Streitkräfte prallte in der Nähe der Ortschaft Nsele rund hundert Kilometer östlich der Hauptstadt Kinshasa auf unbewohntes Gebiet. Das teilte ein Vertreter des Flughafens N'djili in Kinshasa mit. Die Maschine vom Typ Antonow hatte auf dem Flughafen Ndolo in Kinshasa abgehoben und war unterwegs in Richtung Kivu im Osten des Landes.

Russische Besatzung

An Bord der Maschine seien "zwischen 20 und 30 Menschen", teilte das Militär mit. Es habe "keine Überlebenden" gegeben, hieß es bei den Kommunalbehörden am Unglücksort. Das Flugzeug sei von einer russischen Besatzung gesteuert worden, erklärte der Generalstab der Armee. Es transportierte zwei Militärfahrzeuge und Munition sowie militärisches Begleitpersonal.

Ein Augenzeuge des Unglücks sagte der Nachrichtenagentur afp, die Maschine sei am Morgen vom Himmel gefallen und habe keine Anzeichen von Rauchentwicklung gezeigt. Ein anderer Augenzeuge sprach hingegen von Feuer, während die Maschine sich noch in der Luft befand. Nach dem Absturz habe es Explosionen gegeben. Ein Offizier, der bei den Bergungsarbeiten dabei war, berichtete von fürchterlichen Bildern am Unglücksort.

Symbolbild - Antonov 12 - Militärflugzeug (picture-alliance/AA/R. Netisov)

Ein Flugzeug vom russischen Typ Antonov AN-12

Im Kongo gibt es vor allem wegen nachlässiger Kontrollen der Sicherheitsstandards häufiger Unglücke in der Luftfahrt. Alle kommerziellen Fluglinien des Landes dürfen nicht in die Europäische Union fliegen.

kle/uh (afp, rtr)