ESC 2018: Alexander Rybak tritt für Norwegen an | Musik | DW | 11.03.2018
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Musik

ESC 2018: Alexander Rybak tritt für Norwegen an

2009 gewann Alexander Rybak in Russland den Eurovision Song Contest. Jetzt will er es noch einmal versuchen. Für Norwegen geht der 31-Jährige beim diesjährigen ESC in Lissabon an den Start.

"That's How You Write A Song" (dt. So schreibt man einen Song) ist der Titel des Lieds, mit dem Alexander Rybak in diesem Jahr den ESC gewinnen will. Er weiß, wie das geht, schließlich hat er vor neun Jahren schon einmal das Publikum überzeugen können. "Fairytale" (dt. Märchen) war ein Folk-Pop-Song, der aus der Masse herausstach, weil der schelmisch grinsende Alexander Rybak nicht nur mit seiner Stimme, sondern auch an seiner Violine brillierte, die er mit vollem Körpereinsatz spielte.

Alexander Rybak in Moskau (picture-alliance/dpa/U. Perrey
)

Alexander Rybak feiert 2009 seinen ESC-Gewinn in Moskau

Alexander Rybak konnte sich am Samstagabend im norwegischen Vorentscheid "Melodi Grand Prix" mit deutlichem Vorsprung gegen seine Mitbewerber durchsetzen. Insgesamt waren 1.200 Songs eigereicht worden. Nach der Teilnahme des DJs, Sängers und Musikproduzenten Jowst im vergangenen Jahr ist das Interesse am ESC in Norwegen nochmals angestiegen.

Wiederholungstäter gibt's viele in der ESC-Historie

Der mittlerweile 31-Jährige Rybak ist nicht der erste, der mehrmals beim ESC antritt. Die deutsche ESC-Gewinnerin Lena versuchte nach ihrem Sieg 2010 im darauf folgenden Jahr nochmal ihr Glück. Katja Ebstein ging dreimal für Deutschland an den Start - kam aber über den zweiten Platz nicht hinaus. Die Schweizerin Lys Assia war sogar viermal dabei. Allerdings ist es in der ESC-Geschichte bisher nur einem Interpreten gelungen, zweimal den Sieg zu erringen. Der Ire Johnny Logan gewann 1980 mit "What's Another Year" und sieben Jahre später mit "Hold me now" den europäischen Musikwettbewerb.

Noch steht Alexander Rybak nicht im ESC-Finale

Das Finale des ESC findet am 12. Mai in Lissabon statt. Zuvor wird sich Rybak aber ein weiteres Mal qualifizieren müssen. Im Halbfinale am 10. Mai wird er sich mit traditionell starken Konkurrenten aus Australien, Russland, der Ukraine und Schweden messen müssen. Ob sein Dauergrinsen, sein Geigensolo über einer austauschbaren Funk-Nummer und eine gesungene Anleitung zum Songschreiben reichen, um das europäische Publikum zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Als Favorit geht Rybak außerhalb Norwegens sicher nicht ins Rennen.

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