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Wissen & Umwelt

Es regnet Sternschnuppen

Es ist wieder soweit: Wie jedes Jahr im August fliegt die Erde durch den gewaltigen Meteoritenschauer der Perseiden. Wo das Wetter gut und es stockdunkel ist, blitzen am Nachthimmel unzählige Lichter auf.

Komet mit Staubschweif (Foto: AP)

Kreuzt die Erde den Schweif eines Kometen, leuchtet der Himmel

Wer besondere Wünsche hat, der sollte in den Himmel gucken. Denn wie jedes Jahr um die gleiche Zeit kreuzt die Erde die Bahn des Kometen Swift-Tuttle. Und das bedeutet: Es regnet förmlich Sternschnuppen.

Der Höhepunkt mit bis zu 100 Sternschnuppen (Meteore) pro Stunde soll in der Nacht von Montag (12.08.) auf Dienstag sein. "Der Sternschnuppenschauer kann überall auf der Welt beobachtet werden", verspricht Jakob Staude vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg. Also Augen auf. Denn pro Sternschnuppe, so heißt es ja, wird ein Wunsch erfüllt (wobei wir an dieser Stelle darauf hinweisen möchten, dass dies wissenschaftlich nicht bewiesen ist).

Sternschnuppen über einem Baum (Foto: picture alliance/dpa)

Nur heiße Luft

Die Perseiden scheinen direkt aus dem Sternbild Perseus zu fallen - daher der Name. Sie stammen jedoch vom Kometen Swift-Tuttle. Der rast mit über 153.000 Stundenkilometern durchs Weltall und umrundet die Sonne alle 133 Jahre. Bei seiner Reise verliert er unzählige, winzige Staubkörner, die er in einem riesigen Schweif hinter sich her zieht. Gerät er ins Umfeld der Erde, rasen die Staubpartikel mit hoher Geschwindigkeit in die Atmosphäre und bringen die Luftmoleküle zum Leuchten. Eine Sternschnuppe ist also kein verglühendes Staubkorn, sondern - bitte nicht enttäuscht sein - nichts anderes als "heiße Luft".