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Sport

Es hat für Vettel nicht ganz gereicht

Beim Heimspiel auf dem Nürburgring wollte der neue deutsche Formel-1-Star Sebastian Vettel natürlich gerne gewinnen. Doch nach 60 Runden jubelte ein anderer.

Sebastian Vettel

Heimspiel auf dem Nürburgring

Außenfassade der neuen Ring-Arena

Die große Party ist also ausgeblieben. Aber die Vorstellung der deutschen Piloten auf dem Nürburgring war durchaus anerkennenswert. Sebastian Vettel fuhr ein solides Rennen, hatte jedoch als Zweiter nicht den Hauch einer Chance gegen seinen Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber. Der Australier feierte im 130. Formel-1-Rennen seiner Karriere seinen ersten Sieg. Dritter wurde der Brasilianer Felipe Massa im Ferrari.

Webber dominierte klar

Der australische Formel 1-Pilot Mark Webber

Mark Webber

Webber, von der Pole-Position gestartet, war so überlegen, dass er sogar eine Boxendurchfahrtsstrafe nach einer Kollision in der Anfangsphase locker wegsteckte. Immerhin schaffte es Vettel, sich in der kühlen aber trockenen Eifel von Platz vier nach dem Qualifying um zwei Ränge zu verbessern und damit den Rückstand auf WM-Spitzenreiter Jenson Button zu verkürzen. Button hatte im Brawn GP Probleme, seine Reifen auf Temperatur zu bringen. Er landete am Ende nur auf Rang fünf, führt in der Gesamtwertung aber mit 21 Punkten Vorsprung auf den nun zweitplatzierten Sebastian Vettel. Red Bull ist also im Kommen - das Rennen am Nürburgring war die nächste klare Kampfansage an die in den ersten Saisonrennen so überlegenen Brawn GP.


Die Deutschen fahren gut mit

Eine Kampfansage kam auch von Williams-Fahrer Nico Rosberg. Er fuhr sein bestes Saisonrennen und landete auf Platz vier. Timo Glock im Toyota und Nick Heidfeld im BMW-Sauber verpassten dagegen die WM-Punkte knapp auf den Rängen neun und zehn. Adrian Sutil, der im Qualifying noch mit Platz sieben geglänzt hatte, blieb im technisch unterlegenen Force India nur der 15. Rang.

Autor: Tobias Oelmaier
Redaktion: Wolfgang van Kann

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