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Wirtschaft

Erstmals seit 15 Jahren: Nasdaq über 5000 Punkte

Mit Hochspannung wurde an der Wall Street die Rekordrallye der Börsenkurse verfolgt. Letzte Wirtschaftsdaten aus der Eurozone und den USA, aber auch die Pekinger Geldpolitik hatten für frischen Schwung gesorgt.

Das letzte Mal als der Nasdaq so hoch stand, war Bill Clinton noch Präsident, raunten die Broker an der Wall Street: Der Index der Technologiebörse stieg erstmals seit 15 Jahren wieder über die Marke von 5000 Punkten. Zudem verzeichneten der Dow-Jones-Index und der breiter gefasste S&P 500 neue Rekordhöhen.

Und dies alles passierte, obwohl nach den zuletzt vielen positiven Anzeichen die aktuellen Konjunkturdaten schlechter als erwartet ausfielen. "Wir sind weiterhin in einer Phase des Wirtschaftswachstums", meinte etwa der Anlage-Stratege Jason Pride vom Investmenthaus Glenmede. "Und dieser Bullen-Markt hat noch Luft nach oben."

Der Nasdaq ging mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 5008 Punkten aus dem Handel, so hoch wie zuletzt im März 2000. Damals hatte er auch sein Allzeit-Hoch von 5132 Stellen markiert. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte kletterte um 0,9 Prozent auf 18.288 Zähler, der breiter gefasste S&P-500 um 0,6 Prozent auf 2117 Stellen. Alle drei Barometer schlossen zudem nahezu auf ihrem Tageshoch. In Frankfurt war der Deutsche Aktien-Index (Dax) zum Wochenstart um 0,1 Prozent auf 11.410 Stellen gestiegen.

Einen Grund zur Vorsicht lieferten in New York gleichwohl die Konjunkturdaten: Die Amerikaner konsumierten im Januar weniger, obwohl ihre Einkommen zulegten. Die US-Industrie verlor im Februar an Schwung und die Bauausgaben gingen im Januar überraschend zurück.

SC/ml (rtr, APE, dpa)

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