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Kultur

Erstmals gewinnt die Türkei den Grand Prix

Die Türkei hat zum ersten Mal den europäischen Schlagerwettbewerb Grand Prix d'Eurovision gewonnen. Im bisher spannendsten Finale des Song Contests hatte die in ihrer Heimat überaus populäre Sängerin Sertab Erener am Samstagabend (24. Mai 2003) in Riga ganz knapp die Nase vorn. Mit dem Popsong "Everyway that I can" setzte sie sich am Ende mit zwei bzw. drei Punkten Vorsprung vor der belgischen Folkloregruppe Urban Trad und den favorisierten Russinnen t.A.T.u durch. Die deutsche Teilnehmerin Lou kam mit dem Ralph-Siegel-Song "Lets get happy" auf Platz Zwölf.

Insgesamt verfolgten rund 150 Millionen Fernsehzuschauer oder Internet-User in ganz Europa live die Endausscheidung in der lettischen Hauptstadt. In allen 26 Teilnahmeländern konnten sie telefonisch oder per Kurznachricht übers Mobiltelefon für ihre Favoriten stimmen. Doch so dicht wie diesmal hatten die drei Bestplazierten noch nie beieinander gelegen: Erst beim allerletzten Votum der slowenischen Jury gelangte die türkische Siegerin mit 167 Punkten auf den ersten Platz.