Erster Titel seit 2016: Kerber siegt in Sydney | Sport-News | DW | 13.01.2018
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Tennis

Erster Titel seit 2016: Kerber siegt in Sydney

Angelique Kerber hat in Sydney ihr erstes Turnier seit den US Open im September 2016 gewonnen. Die frühere Weltranglistenerste bezwang im Finale die Australierin Ashleigh Barty. Es war ihr neunter Sieg in Folge.

Tennis - Sydney International - Angelique Kerber (Reuters/St. Christo)

Geschafft! Angelique Kerber freut sich über den Sieg in Sydney

Die deutsche Topspielerin Angelique Kerber entschied das Endspiel gegen Ashleigh Barty nach einer abgeklärten und nervenstarken Vorstellung mit 6:4, 6:4 für sich. Nach nur 71 Minuten verwandelte die 29 Jahre alte Kielerin ihren ersten Matchball. "Es war eine großartige Woche. Ich freue mich, dass ich wieder gutes Tennis spiele", sagte Kerber, nachdem sie aus den Händen der 83 Jahre alten australischen Tennis-Legende Ken Rosewall die grün-schimmernde Glastrophäe empfangen hatte.

Vor zwei Jahren hatte Kerber Down Under den ersten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere gefeiert. Im September 2016 gewann sie auch die US Open und wurde die Nummer eins der Welt. Im vergangenen Jahr jedoch stürzte Kerber in eine sportliche Krise, erreichte lediglich ein Finale in Monterrey und rutschte Ende 2017 in der Rangliste auf Platz 22 ab.

Mit dem elften Turniersieg ihrer Profikarriere kehrt Kerber nun am Montag in den Kreis der weltweit besten 20 Spielerinnen zurück. Nach dem Titelgewinn von Julia Görges in Auckland ist Kerber die zweite deutsche Turniersiegerin in diesem Jahr. Nach den starken Auftritten beim Hopman Cup in Perth und nun in Sydney gehört Kerber zu den Favoritinnen bei den Australien Open in Melbourne. Dort trifft die Kielerin am Dienstag in ihrem Erstrundenmatch auf Anna-Lena Friedsam aus Neuwied.

Im November 2017 hatte sich Kerber von ihrem langjährigen Trainer Torben Beltz getrennt und den Belgier Wim Fissette verpflichtet. Diese Entscheidung zahlt sich offenbar bereits nach wenigen Wochen aus. Das sportliche Krisenjahr 2017, das betonte Kerber in Perth immer wieder, sei abgehakt. "Darauf schaue ich nicht mehr zurück", sagte sie.

kle/as (sid, dpa)

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