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Deutschland schlägt Montenegro deutlich

13. Januar 2018

Erstes Spiel, erster Sieg: Für die deutsche Handball-Nationalmannschaft beginnt die Europameisterschaft nach Plan. Das Team von Trainer Prokop bezwingt Montenegro deutlich mit 32:19. Ein beinahe historischer Sieg.

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Handball-EM in Zagreb Deutschland - Montenegro
Kai Häfner beim AbschlussBild: picture-alliance/dpa/M. Skolimowska

"Wir machen hier sehr viel richtig", sagte Teammanager Oliver Roggisch nach der ersten Halbzeit. Da führte die deutsche Handball-Nationalmannschaft beim Auftakt der Europameisterschaft gegen Montenegro mit 17:9. Und kaum ein Fan des als "Bad Boys" bekannten Teams hatte zu dem Zeitpunkt Zweifel, dass diese Partie wie geplant für die umformierte Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop ausgehen würde. Alles andere wäre auch eine herbe Enttäuschung gewesen. Am Ende steht es 32:19 für die Deutschen. Es ist der zweithöchste Sieg der deutschen EM-Geschichte. 

Prokop hatte ja bei der Nominierung mit seinem vorläufigen Verzicht auf die Titelverteidiger Finn Lemke, Fabian Wiede und Rune Dahmke für einige Debatten gesorgt. Doch da nichts erfolgreicher ist als der Erfolg, wird ihm der erste Sieg Rückenwind geben.

Die Deutschen, nach einer etwas nachlässigen Phase nach dem Wechsel, bauten zwischenzeitlich ihren Vorsprung auf 14 Tore aus. Andreas Wolff im deutschen Kasten ließ alle Hoffnungen der Montenegriner fahren und nur wenige einfache Treffer des Gegners zu. Im Verlauf der zweiten Hälfte machte Wolff dann für Silvio Heinevetter Platz, um sich den rechten Knöchel mit einem dramatisch aussehenden Kühl-Tape umwickeln zu lassen. Zur Ehrung als bester Spieler der Partie konnte er dann eilen, ohne zu humpeln.  

Die wirklichen Hürden kommen erst 

"Je näher das erste Spiel rückt, desto heißer sind wir", hatte Mannschaftskapitän Uwe Gensheimer im Vorfeld zu Protokoll gegeben. Die Premiere zeigte, dass dies keine leere Ankündigung war. Gensheimer selbst verdeutlichte dies als bester Werfer seiner Auswahl mit neun Toren."Ein Auftakt nach Maß für uns", so der Kapitän anschließend. Doch Gensheimer, Prokop und die anderen wissen genau: Die wirklichen Hürden bei der Operation "Titelverteidigung" beim Turnier in Kroatien kommen erst noch.

ml/mrl (dpa, SID)