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Deutschland

Erst wählen, dann zählen in Dresden

Die Nachwahl im Dresdener Wahlbezirk 160 ist beendet. Nun wird gezählt. Das vorläufige amtliche Endergebnis wird Sonntagabend erwartet.

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Ein Fünftel der Wähler hat per Briefwahl abgestimmt

Insgesamt waren im Wahlbezirk Dresden I rund 219.000 Bürger zur Stimmabgabe aufgerufen. Das amtliche Endergebnis wird bis Sonntagabend (2.10.2005) erwartet.

Signalwirkung nach Berlin

Eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse im neuen Bundestag wird von dem Dresdner Votum nicht erwartet. Allerdings wird von dem Ergebnis ein Signal für die Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD erwartet.

Holt die CDU wieder das Direktmandat?

Um das Direktmandat im Wahlkreis Dresden I bewarben sich sieben Kandidaten, allerdings hatten nur CDU, SPD und Linkspartei Chancen auf Erfolg. Bei den vergangenen drei Bundestagswahlen im Wahlkreis Dresden I holte die CDU stets das Direktmandat, 2002 allerdings nur mit knappem Vorsprung auf die SPD.

Stimmauszählung in Dresden läuft

Wahlhelfer schütten die Stimmzettel-Urnen der Nachwahl zur Bundestagswahl im Dresdner Wahlbezirk 160 am Sonntag (2.10.2005) in einem Wahllokal in der Nähe des Dresdner Rathauses aus.

2002 lag die CDU-Kandidatin Christa Reichard mit gut 4000 Stimmen zwar vorn. Stärkste Kraft wurden allerdings die Sozialdemokraten. Sie kamen auf 32,9 Prozent der Zweitstimmen, die CDU auf 30,5 Prozent und die PDS auf 17,7 Prozent der Zweitstimmen. Die Grünen holten vor drei Jahren 7,9 Prozent der Stimmen und die FDP sieben Prozent.

Wahlhilfe von ganz oben

In den vergangenen Tagen hatten Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und CDU-Parteichefin Angela Merkel noch einmal eindringlich um Stimmen für ihre Parteien geworben. Die Nachwahl war durch den Tod einer NPD-Direktkandidatin notwendig geworden. (kap)

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