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Großbritannien

Erneuter Anti-Terror-Einsatz in London

Die britische Polizei hat bei Anti-Terror-Einsätzen in London und dem nahe gelegenen Kent sechs Verdächtige festgenommen. Erst am Vorabend war ein Mann in London unter Terrorverdacht in Polizeigewahrsam genommen worden.

Bei dem Einsatz in der Nacht zum Freitag wurde eine 20-jährige Frau angeschossen, wie die Sicherheitsbehörden mitteilten. Sie sei zunächst nicht festgenommen worden, befinde sich derzeit aber unter Polizeibewachung in einem Krankenhaus. Ihr Zustand sei zwar ernst, aber stabil.

Sie und die sechs Festgenommenen stünden unter dem Verdacht der Anstiftung und Vorbereitung einer Terrortat und seien als Teil einer andauernden Untersuchung bereits seit einiger Zeit überwacht worden. Einzelheiten nannte die Polizei nicht, sagte aber, dass sie die von ihnen ausgehende Bedrohung gebannt habe.

Festnahme nur wenige Stunden zuvor

Nach Behördenangaben stand der Einsatz nicht im Zusammenhang mit der Festnahme eines Mannes im Londoner Regierungsviertel wegen Terrorverdachts wenige Stunden zuvor. Er wurde am Donnerstag in der Nähe des Parlamentsgebäudes und des Amtssitzes von Premierministerin Theresa May gefasst und trug mehrere Messer bei sich. Aus Sicherheitskreisen hieß es, er sei den Anti-Terror-Ermittlern und dem Inlandsgeheimdienst bereits bekannt gewesen.

Im März hatte ein Islamist auf der Westminster-Brücke im Zentrum der Hauptstadt mit einem Auto mehrere Menschen überfahren und vier von ihnen getötet. Anschließend erstach er auf dem Parlamentsgelände einen unbewaffneten Polizisten, bevor er erschossen wurde.

mrk/cr/mak (rtr, afp, ap)

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