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Sport

Erneute Festnahme im FIFA-Skandal

In Italien stellt sich ein argentinischer Geschäftsmann. Ihm werden Korruption, Verschwörung und organisiertes Verbrechen vorgeworfen. Für Jürgen Klinsmann stehen die Ermittlungen der Justiz erst am Anfang.

Der argentinische Unternehmer, Alejandro Burzaco, der im Rahmen des FIFA-Skandals von Interpol gesucht wurde, hat sich am Dienstag im italienischen Bozen der Polizei gestellt. Der ehemalige Geschäftsführer der Sportmarketing-Agentur Torneos wurde seit vergangener Woche gesucht. Ihm und anderen Beschuldigten werden Korruption, Verschwörung und organisiertes Verbrechen vorgeworfen. Er sitzt nach Angaben der Polizei in Bozen nun vorerst in Italien im Gefängnis.

"Lawine für uns alle"

Interpol hatte seine Mitgliedsstaaten vergangene Woche mit einer sogenannten roten Ausschreibung um Amtshilfe bei der Festnahme und Auslieferung von sechs Beschuldigten, darunter Burzaco, gebeten. Sie stehen auf einer Liste des US-Justizministeriums, mit der Ende Mai der FIFA-Skandal angestoßen worden war.

Am Rande des Testspiels der DFB-Elf gegen die von Jürgen Klinsmann trainierte USA, äußerte sich der deutsche Trainer zu den Ermittlungen der Justiz. Das werde eine "richtige Lawine für uns alle", sagte Klinsmann. "Wenn Sie einmal reingehen, machen sie auch nicht Schluss", sagte der in Kalifornien lebende 50-Jährige über die Praxis der US-Ermittler.

tk/tu (sid, dpa)

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