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Nahost

Erneut Angriff auf Ölpipeline

Im Großraum Bagdad haben Aufständische am Freitag (31.3.2006) Sprengsätze unter einer Ölpipeline gezündet. Berichte über Verletzte lagen nicht vor, doch war das Feuer am Nachmittag nach Polizeiangaben noch nicht gelöscht. Die Pipeline transportiert Öl von Beidschi nördlich der Hauptstadt ins Stadtviertel Dora. Bei einem Angriff mit Mörsergranaten wurden auf einer Straße im Nordosten Bagdads drei Frauen getötet. Das Ziel des Mörserbeschusses war nach Polizeiangaben unklar. Die Frauen lebten in der Nähe einer christlichen Kirche und von Büros des Innenministeriums. Im Westen Bagdads entdeckte die Polizei die Leichen von sechs Männern. Die Opfer trugen Handschellen, ihre Körper waren von Kugeln durchsiebt. Unterdessen mehren sich die Zeichen für Spannungen zwischen irakischen Stellen und der US-Regierung in der Frage der Regierungsbildung. Ein Brief von US-Präsident George W. Bush an den obersten geistlichen Führer der Schiiten im Irak, Ayatollah Ali al Sistani, wurde nach Angaben eines Beraters von Al Sistani Anfang der Woche von einem Mittelsmann persönlich überbracht. Seither liege das Schreiben ungelesen und nicht übersetzt im Büro des Geistlichen. Al Sistani habe nicht um eine Übersetzung gebeten, da er "unglücklich" über eine amerikanische Einmischung beim Bemühen um die Regierungsbildung sei.

  • Datum 31.03.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/8BOo
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