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Europa

Erleichterung in Europa nach Wahl in den Niederlanden

Politiker aus ganz Europa zeigen sich erfreut über den Ausgang der Parlamentswahl in den Niederlanden. Die Reaktionen schwanken zwischen Erleichterung, Euphorie und Siegesgewissheit mit Blick auf zukünftige Wahlen.

Großbritannien Emmanuel Macron in London (Reuters/T. Melville)

Schaut nun noch optimistischer auf die Wahl in Frankreich: Emmanuel Macron

Der EU-Kommisionschef Jean Claude-Juncker sieht in der Wahl des niederländischen Ministerpräsidenten einen Sieg für ganz Europa: "Ein Votum für Europa, ein Votum gegen Extremisten." Auch der ehemalige schwedische Ministerpräsident Carl Bildt glaubt an eine Bewegung in Europa: "Gibt es in Europa eine Anti-Trump-Welle? Ja, das scheint der Fall zu sein. Haben es in Österreich gesehen. Stärker in den Niederlanden."

 

Für Europa, gegen Hetze

Die Niederländer hätten dem Wahlkampf des Rechtspopulisten Geert Wilders gegen Europa eine klare Absage erteilt, sagt der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn. "Das Ergebnis in den Niederlanden ist Gold wert auch für die Wahl in Frankreich." Nützen könnte das dem französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron. Der twitterte selbst kämpferisch: "Die Niederlande zeigen uns, dass der Durchbruch der extremen Rechten kein Schicksal ist und dass die europäischen Progressiven stärker werden." Macron gilt als ein Favorit für die französische Präsidentenwahl im April und Mai. Er tritt gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen an.

Niederlande Wahlen Mark Rutte in Den Haag (picture-alliance/dpa/D. Reinhardt)

Rutte hat gewonnen. "Nächstes Mal werden wir die Nummer 1!", meint Wilders

Der französische Präsident Francois Hollande ist sich da ganz sicher und feiert den Wahlausgang als "klaren Sieg gegen den Extremismus". Die Werte der Offenheit, des Respekts gegenüber anderen un des Glaubens an Europa seien die einzige Antwort auf Nationalismus und Abschottung, hieß es aus Paris. Der Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, mahnt derweil, sich nicht zu früh zu freuen. Der Kampf gegen den Populismus in Europa sei noch nicht gewonnen.

jv/stu (dpa)

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