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Hin & weg

Erfurt - von Krämern, Kirchen und Schätzen

Die Krämerbrücke zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Erfurt. Als Teil der Via Regia, einer frühen Handelsroute zwischen West und Ost ist sie ein Sinnbild für den Aufstieg zu einem wichtigen Waren- und Umschlagsplatz im Mittelalter.

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Vom frühen Reichtum der Stadt zeugen die zahlreichen Fachwerkhäuser in der Altstadt. Einzigartiges Zeugnis jüdischen Lebens in Erfurt ist die Alte Synagoge. Sie gilt mit über 900 Jahren als älteste erhaltene Synagoge Europas. Seit dem Pogrom von 1349, bei der die jüdische Gemeinde von Erfurt vernichtet wurde, diente das Gebäude über Jahrhunderte als Lagerhalle, Gaststätte und Tanzsaal, bis 2009 hier eine Ausstellung über jüdisches Leben in Erfurt eröffnet wurde. Erfurt ist neben Heidelberg und Köln eine der ältesten Universitätsstädte in Deutschland, gegründet 1389. In der Georgenburse lernte und wohnte Erfurts berühmtester Student Martin Luther. Bevor er ebenfalls in Erfurt den kirchlichen Lebensweg einschlug. 1505 trat Luther in das Kloster der Augustiner-Eremiten ein. Dass Erfurt auch als das thüringische Rom bekannt wurde, liegt an den zahlreichen Kirchen. Bemerkenswert und ist das Ensemble von Mariendom und St. Severi auf dem Domberg.