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Aktuell Asien

Erdrutsche und Hochwasser wüten in Bangladesch

Drei Tage Dauerregen. In Bangladesch haben die Regenfälle Überschwemmungen und Schlammlawinen ausgelöst, bei denen mindestens 70 Menschen ums Leben kamen. Ein Ende der Wassermassen ist nicht in Sicht.

Überflutete Straßen um eine Hochhaus in Chittagong (Foto: Reuters)

Überschwemmungen in Bangladesch

Im südlichen Bangladesch sind durch die Regenfälle und Überschwemmungen bereits etwa 200.000 Menschen aus ihren Unterkünften vertrieben worden. Die Behörden sprechen von den schwersten Regenfällen seit vielen Jahren. Bei Erdrutschen, Springfluten und Blitzeinschlägen kamen nach Angaben der Polizei mehr als 70 Menschen ums Leben. Hunderte von Häusern und Hütten wurden weggeschwemmt.

Besonders schwer getroffen sei die Bergregion von Chittagong, teilte Verwaltungschef Sirajul Haq Khan mit. Schlammlawinen verschütteten hier mehrere Häuser, in denen Menschen vermutet werden. Die Armee sei in die Gebiete entsandt worden, um bei der Bergung möglicher weiterer Opfer zu helfen, sagte Khan.

Chittagong schwer getroffen

Feuerwehrmänner bergen Menschen aus einem verschütteten Haus in Chittagong (Foto: Reuters)

Feuerwehrmänner bergen Menschen aus einem verschütteten Haus in Chittagong

Allein rund um den Hafen von Chittagong und den Bezirk Cox's Bazar starben 26 Menschen. Im benachbarten Bezirk Bandarban wurden nach Polizeiangaben weitere 25 Leichen geborgen. Heftiger Monsunregen verzögert die Rettungsarbeiten.

Wegen der Überflutung der Landebahnen musste der internationale Flughafen von Chittagong geschlossen werden. Die Behörden sperrten in der Region viele Straßen und Bahnstrecken. Allein am Dienstag wurden binnen zwölf Stunden 40 Zentimeter Regen gemessen. Und die Wetterdienste sagen für die nächsten Tagen weitere Niederschläge voraus.

kle/as (afp, rtr, dpae, ape)